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27 Jan 2009 Lesercharts, der neue Feedschwanzvergleich

lesercharts.de ist ein interessantes Projekt – quasi ein Blogcounter mit einem etwas anderen Ansatz. lesercharts.de wertet weder nach Hits noch nach Backlinks, sondern nach Feed-Abonnenten, was allerdings nur für Blogs funktioniert, welche ihren RSS-Feed via Feedburner bereit stellen.

Stand jetzt läuft dieses Projekt von Frank Helmschrott und Steffi »Cindy« Nitzpon gerade mal drei volle Tage und listet bereits 280 deutschsprachige Blogs. Und praktischen Nutzen hat es auch – es vereinfacht es (für registrierte Blogs und mit einer gewissen Laufzeit) deutlich, »mal eben« den eigenen Abonnentenstand zu kontrollieren … ;-)

18 Jan 2009 Test-Trackback für Marco

Und mal wieder braucht jemand (in diesem Fall Marco) aus der s9y-Community ein Trackback zu Testzwecken … bitte schön!

Edit: Und noch eins zu André.

14 Jan 2009 WYSIWYG: Best practice

WYSIWYG-Editoren sind eigentlich ein Albtraum für Netzgestalter und Templateautoren. Natürlich sind solche Editoren für Benutzer – spezielle solche, die des (X)HTML nicht mächtig sind – eine feine Sache. Sieht aus wie Word, produziert aber einen Blogeintrag. Der Haken aus Gestaltersicht ist leider oft der (X)HTML-Code, der dabei herauskommt.

WYSIWYG-Editoren wie etwa Xinha, welcher seit Version 1.4 in Serendipity der Standard-WYSIWYG-Editor ist, erlauben dem Benutzer im Grunde alles, was man in so einen Eintrag einfügen können wollte – und damit beginnt das Dilemma auch schon. Kein Templateautor kann erahnen, was Benutzer möglicherweise in Einträge einfügen könnten, geschweige denn, wie, und das alles in einem Template abdecken. Und schon sind wir wieder bei Sokrates

Müssen nun also alle Blogger (X)HTML lernen? Nein. Mit ein paar einfachen Grundregeln und etwas Disziplin ist es durchaus möglich, mit Xinha (wie auch vergleichbaren Editoren) »vernünftig« Einträge zu erstellen. Ich gehe mal der Reihe nach die Buttons in Xinha durch, überspringe aber diejenigen, welche den generierten Code nicht beeinflussen:

  1. font und size: Finger weg! Die Schriftart und -größe regelt das Template. Abgesehen davon verwenden WYSIWYG-Editoren hier veraltete HTML-Elemente. Xinha setzt die Schriftgröße zudem in der ungünstigen Maßeinheit pt.
  2. Format: Superwichtig! Hier sollte man bevor man irgendetwas tippt stets die korrekte Auszeichnung (Überschrift, Absatz, Adresse, Formatiert) für ein Stück Text wählen. Das sorgt dafür, dass die entsprechenden Textbausteine in halbwegs korrektem (X)HTML ausgezeichnet werden.
  3. Physische Auszeichnungen wie fett, kursiv etc. bis hin zu tiefgestellt kann man gerne verwenden (mit Ausnahme von unterstrichen, was Links vorbehalten sein sollte). Hier benutzt Xinha im Übrigen sogar z.B.<strong> statt <b>. Sehr gut.
  4. Ausrichtung: Linksbündig & Co. – auch das sollte dem Template überlassen werden. Speziell Blocksatz kann zudem durchaus Darstellungsprobleme im Browser auslösen. Lieber nicht verwenden.
  5. Listen sind eine Ausnahme, bei der vorher keine Formatierung gewählt werden sollte. Eine Liste muss nicht in einen Absatz verpackt werden.
  6. Einzug vergrößern/-kleinern ist fast schon gefährlich – damit setzt Xinha blockquotes um. Im Grunde braucht man nur »Einzug vergrößern«, wobei man auch hier vorher keinen Absatz setzt, dann aber innerhalb des eingerückten Bereiches einen Absatz setzt. Aufheben des Einzuges nicht vergessen.
  7. Farben: Finger weg! Auch das regelt das Template. Schriftfarbe sollte ebenfalls Links vorbehalten sein.

Natürlich schadet es nie, den erzeugten Code hinterher zu kontrollieren – vorausgesetzt, man kennt sich ein wenig mit (X)HTML aus. Ganz wichtig ist dabei vor allem, auf unnötige <br />-Elemente zu achten. Aus demselben Grund ist es auch unbedingt wichtig, nur dann einen Zeilenvorschub mittels Enter zu erzeugen, wenn es erwünscht ist, sprich: Wenn auf einen Textbereich ein weiterer folgt. Ansonsten erzeugt Xinha nämlich u.U. so etwas hier: <p><br /><p>. Pfui!

Generell empfiehl es sich, Xinha nicht zusammen mit dem NL2BR-Plugin für s9y zu verwenden, da Xinha ansonsten auch den Code zum Einfügen von Bildern aus der Mediendatenbank mit <br />-Elementen dekoriert, was die Darstellung von Bildern in Einträgen ziemlich entstellt.

31 Dec 2008 Top 5: Statistik 2008

So kurz vor Ende der Messungen (Quelle ist übrigens Google Analytics) wird sich da nichts Wesentliches mehr verändern, also hier erstmal die fünf Hitkönige 2008 in diesem Blog:

  1. Die inneren Dämone des Ronnie O'Sullivan – hat übrigens mehr als doppelt so viele Hits wie Platz 2. Nicht übel, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur ein kommentierter Link ist.
  2. Gimp 2.4: Freistellen für Dummies – Es muss also eine Menge Dummies da draußen geben. ;-)
  3. mod_rewrite für Apache2 unter Ubuntu aktivieren – Da gebührt ein Teil der Ehre natürlich Dirk für seine Ergänzungen in den Kommentaren.
  4. Kieler Woche-Programm – Ist natürlich besonders lustig, da es sich hier um einen Eintrag zum Programm 2007 handelt, ebenso beim …
  5. Wegweiser zum Kieler-Woche-Programm – … der sich ebenfalls noch auf 2007 bezieht.

Die verweisenden Seiten sind eher unspannend: Das meiste, was von außerhalb hierher findet, kommt (mit Abstand) aus dem Serendipity-Forum, über Roberts Blog und aus dem Snookerblog, wobei die Übermacht des s9y-Forums enorm ist. Meine Webseite und die Bildersuche von Google hab ich mal nicht mitgezählt (beide liegen zwischen Forum und Robert).

Browserseitig habe ich hier 53,7 Prozent Firefox gefolgt von 33,8 Prozent Internet Explorer. Alles andere scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde. Der IE teilt sich in immerhin schon 57,4 Prozent in Version 7 und leider immer noch 41,8 Prozent in der kritischen Version 6. Wer der eine Witzbold mit IE 9.2 war, weiß ich auch nicht :-)

29 Dec 2008 s9y 1.4 freigegeben

Knappe neuneinhalb Monate nach v1.3 wurde heute Version 1.4 der besten Blogengine der Welt freigegeben. Die Liste der Verbesserungen und neuen Features ist ellenlang, das Beste aber ist, dass es immer noch »Luft nach oben« gibt.

Unter anderem für mich ein »besonderer« Release, weil Serendipity nunmehr »ab Werk« Bulletproof als Template verwendet. Das BP-Entwicklungsteam hat eigens für diesen Zweck ein zusätzliches Colorset für BP gestrickt, welches den Look des alten Standardtemplates emuliert.

Mein persönliches Highlight in 1.4 aber sind die Veränderungen im generierten HTML-Code diverser Kernplugins (also der Plugins, welche mit Serendipity ausgeliefert werden) – nicht nur, aber zugegebenermaßen auch, weil das die Baustelle war, an der ich aktiv mitgearbeitet habe. Etliche Kernplugins liefern nun semantisch korrektes HTML aus, und es ist mein persönlicher Neujahrsvorsatz, in diesem Bereich auch 2009 weitere Verbesserungen in das Projekt einzubringen, da ich es für einen wesentlichen Aspekt halte.

Ein Artikel, wie diesen Veränderungen CSS-seitig zu begegnen ist, folgt.