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22 Oct 2009 Gescheitert: Versuchsballon

Ich erkläre hiermit den Versuchsballon in Sachen Spam für gescheitert. Sorry for the inconvenience, aber hier trudelt seit Tagen massenhaft Kommentar-Spam ein, und ich habe den Eindruck, dass es damit zusammenhängt. Eventuell „sitzt“ dieser Mechanismus, eine Bestätigungsemail von jedem Kommentator anzufordern, vor anderen Spamschutz-Mechanismen, keine Ahnung.

Als Alternative teste ich gerade das Spamblock Bayes-Plugin für s9y von Malte und kleinerChemiker.

20 Oct 2009 Pimp my Wortfilter

Das Spamschutz-Plugin für s9y bietet eine Vielzahl von Optionen, um Spam-Kommentare und -Trackbacks zu erkennen und zu moderieren oder abzuweisen. Eine Möglichkeit ist es etwa, die sogenannten Wortfilter zu nutzen. Diese suchen nach Wörtern, Phrasen oder regulären Ausdrücken in Kommentaren oder Trackbacks.

Eine stets „beliebte“ Spamquelle sind dabei auf dem amerikanischen Markt gängige Medikamente, was die Spamerkennung in einem deutschen Blog sehr leicht macht – es ist nahezu auszuschließen, dass diese (komplett anderen) Medikamenten-Namen in deutschen Kommentaren verwendet werden. Wer auf der ganz sicheren Seite sein möchte, stellt den Wortfilter halt nur auf „moderieren“.

Fertig zum kopieren in den „Wortfilter für Inhalt“ sieht das derzeit so aus:

topamax;vicodin;tramadol;valtrex;phentermine;tamiflu;toprol;lipitor;plavix;
xenical;zoloft;rogaine;reglan;zyrtec;seroquel;phenothiazine;propecia;singulair;
tricor;fluticasone;lisinopril;

Ich habe zudem festgestellt, dass wahnsinnig viel davon (derzeit) auf die URL avalanche\.ca linkt.

20 Oct 2009 jQuery-Spielkram in YL104

Wie bereits angedeutet habe ich im neuen Template die Javascript-Bibliothek jQuery eingebunden, um ein paar kleine Spielerei und Effekte einbauen zu können. Obschon man heutzutage wohl davon ausgehen kann, dass in den meisten Browsern JS aktiv ist, sind diese Teile komplett so angelegt, dass das Template auch ohne diese Funktionalitäten „benutzbar“ bleibt – jQuery ist quasi der „Zuckerguß“.

Effekte

Da wäre zum einen die kleine Infobox im Kopfbereich, welche mit einem Fade-In-Effekt dargestellt wird, wenn man mit der Maus über das Logo fährt. Analog wird die Infobox übrigens dargestellt, wenn der Link um das Logo per Tastatur fokussiert wird.

Ähnliches gilt für die Hinweise zum Kommentieren, welche nun erst eingeblendet werden, wenn man den Link im Text „Bitte die Hinweise beachten.“ über dem Kommentarformular klickt. Beides sind Informationen, die eigentlich niemand zweimal liest, daher sind sie prädestiniert für solche show/hide-Effekte.

Statt Lightbox

Diesen Effekt wollte ich zunächst gar nicht integrieren, musste aber dann feststellen, dass sich das Lightbox-Plugin für s9y offenbar nicht mit der eingebundenen jQuery-Bibliothek verträgt. Kein Problem, denn natürlich gibt es Lightbox-Klone in jQuery.

Stadtpark

Die größere Ansicht des Bildes links wird nun über Fancybox angezeigt – nicht über das Lightbox-Plugin, der Code für Fancybox ist in dieses Template integriert.

Darüber hinaus habe ich noch ein paar Codekorrekturen (man nennt das „DOM-Manipulation“) mittels jQuery vorgenommen, die ich mir jedoch für einen seperaten Eintrag aufheben möchte, zumal es dort noch weitere Änderungen geben könnte und die bereits eingebauten etwas umfangreichere Erklärungen benötigen.

19 Oct 2009 Anschauungsmaterial

Kaum war das neue Template online, das bekam ich auch schon die erste Anfrage, ob ich es denn veröffentlichen würde. Die Antwort lautet (diesmal klar und deutlich): Nein. Zumindest nicht, so lange ich es selbst benutze.

Dieses Template ist sehr an meine individuellen Bedürfnisse angepasst. Eine „öffentliche Version“ wäre mit nicht wenig Arbeit verbunden und würde höchstwahrscheinlich nicht so aussehen, wie man es sich wünschen würde – allein schon das Logo im Header …

Aber: Ich hab soeben die letzten drei Templates dieses Blogs auf meiner Template-Seite bereitgestellt.

Allerdings waren davon zumindest die letzten beiden (YL 102 und 103) ebenfalls sehr individuell, sodass diese Templates meines Erachtens maximal als Anschauungs- und Lernmaterial dienen können. Ich bin gespannt, ob und was Ihr daraus macht.

18 Oct 2009 Versuchsballon: Neue Waffe gegen Kommentarspam?

Ich habe kürzlich – eher zufällig – eine möglicherweise sehr nützliche (Neue? Mir schon.) Option im Spamschutz-Plugin für Serendipity „entdeckt“. Das bedeutet eine winzige Unbequemlichkeit für meine (kommentierenden) Leser, die eine potenziell große Erleichterung für mich bzw. das System bringen könnte: In Kuhzunft müssen (leider alle, nicht nur neue) Kommentatoren in diesem Blog einmalig ihre angegebene Email-Adresse bestätigen.

Wie funktioniert das? Muss ich was machen?

Nein. Ja. Jein.

Es bedeutet: Wer hier kommentiert, bekommt bei seinem ersten bzw. nächsten Kommentar eine kurze Email vom Blog. Diese enthält einen anzuklickenden Link, dann ist das Ganze auch schon erledigt.

(Bereits abgegebene Kommentare sind natürlich nicht betroffen.)

Was soll der Quatsch?

Das Blog merkt sich diese Kombination aus Benutzername und Email-Adresse. Kommentare des Benutzers mit dieser Email-Adresse (welche natürlich nirgends im Kommentarbereich veröffentlicht wird, sonst wäre es ja witzlos) werden ab dann zügig durchgewunken, was dazu führt, dass ich eventuell (muss mal gucken, wie das läuft) das Spamschutz-Plugin von s9y in nächster Zeit deutlich entlasten kann.

Ich danke schon mal für Eure Mitarbeit. Wer es gleich „hinter sich bringen“ möchte, kann das natürlich gerne in den Kommentaren zu diesem Eintrag erledigen.

Nachtrag: Adresswechsel

Interessant, welche Überlegungen so eine Technik aufwerfen kann: Gerald fragte mich via twitter (protected Tweet), was passieren würde, wenn man die Email-Adresse wechselt, ob man dann als Spam eingestuft werden könne?

Ich habe das schnell selbst getestet: Nein. Man erhält lediglich eine weitere Bestätigungs-Email an die neue Adresse und kann dann nach Bestätigung darüber (und über die erste Adresse) normal kommentieren, das sollte alles sein.