Artikel mit Tag about me

07 Aug 2009 Wie die Franzosen mir Bob Marley vermiesten, Teil 1

Disclaimer: Bitte beachten – die folgende Geschichte hat sich 1993 zugetragen. Vieles kann und wird sich seitdem verändert haben, sowohl in der Realität als auch in meiner Erinnerung. Aber sie ist dafür verantwortlich, dass ich mich noch heute zu Äußerungen wie dieser hinreißen lasse, wenn es um Frankreich geht:

@Pleitegeiger Ins Land der Froschfresser kriegen mich keine 10 Pferde mehr (yellowled am 7. August 2009 via twitter)

Ich stehe dazu, Bekehrung zwecklos. (Naja. Niemals nie sagen.)

Nach dem Klick bzw. weiter unten also die (laaange und daher aufgeteilte) Geschichte von zwei Irrfahrten durch Frankreich, nikotinsüchtigen Sprachnazis und warum ich Reggae im Allgemeinen und Bob Marley im Besonderen bis heute nicht viel abgewinnen kann. Bedankt oder beschwert Euch bei @Pleitegeiger und @Curi0us, die mir diesen Eintrag aus dem Kreuz getwittert haben und folgt mir ins Jahr 1993 …

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06 Aug 2009 Automatenkasse vs Gesichtskontrolle

An und für sich liebe ich Automaten. Ich habe seit Jahren keinen Bankschalter aus der Nähe gesehen, gebe meinen Flaschenpfand am Automaten ab und kann seit allerneuestem selbst hier im Kuhdorf in zumindest einem Supermarkt meine Einkäufe an einer voll automatisierten Scannerkasse bezahlen.

Super Sache – gerade für Experten wie mich, die sonst mit „nur 3 Teilen“ zwischen mannshoch bepackten Einkaufswagen stundenlang anstehen müssen. Da zieht man besagte Teile eben über den Barcode-Scanner, drückt am Touchscreen auf die gewünschte Form des Bezahlens, entscheidet sich für Bar oder Karte und ist schneller vom Hof, als die mannshoch bepackten Einkaufswagen „Ham Sie ma ne Tüte?“ nuscheln können.

Wenn ich allerdings im greisen Alter von 35 Jahren an einer solchen Kasse wegen eines Päckchens Tabak und eines Sechserträgers Bier warten muss, bis eine Kassiererin, die meine Tochter sein könnte, die Ware manuell nach erfolgreich bestandener Gesichtskontrolle zum Verkauf freigegeben hat, dann frage ich mich doch, ob das Patent schon ausgereift ist.

30 Jul 2009 Man steckt da nich drin

Vier Taxen am Eutiner Taxistand

Als dieses Foto geschossen wurde, saßen wir mit den versammelten fünf Kollegen der gestrigen Nachtschicht (und dem Pizzaheini von gegenüber) am Taxistand in der Abendsonne und freuten uns mit einem gewissen Galgenhumor darüber, dass man endlich mal in Ruhe mit den Kollegen einen ausklönen könne, ohne dass die werte Kundschaft „stört“. Erste Wetten wurden angeboten, ob es uns wohl gelingen würde, den Rekord vom Montag der Woche zu brechen, als Kollegin U. aus schierer Verzweifelung über die magere Auftragslage bereits um 20 Uhr (nach zwei Stunden im Dienst) wieder Feierabend machte …

… und dann kam es anders, als man denkt – und zwar von allen Seiten und mit voller Wucht. Abartig für einen gewöhnlichen Mittwoch in der Urlaubszeit des Sommers; kurz vorm Ersten, aber nicht kurz genug. Aber wie mein lieber Kollege F., derzeit amtierender „Alterspräsident“ der Droschkenkutscher (Kutscher, nicht Knutscher! Das nur am Rande für das Folgefolk auf twitter.) vor Ort, schulterzuckend zu sagen pflegt: „Weißt Du selber: Man steckt da nich drin.“

Das war also die leidige Urlaubsvertretung; der Kollege W. kann „seinen“ Montagabend gerne wieder haben, ich lege keinen Wert darauf. Damit's aber spannend bleibt, gehen nach einer Erholungswoche gleich die nächsten in den Urlaub – die Chefin nebst Familie, was für mich eine Versetzung ins grelle Licht der (Wochen-)Tagschicht bedeutet, gekrönt von einem – nicht mal angeforderten – freien Samstag am fünfzehnten August.

Ich hab ungefähr so lange keinen Samstag mehr frei gehabt, dass ich gar nicht weiß, was ich damit anstellen soll … das artet ja auch direkt in ein verlängertes Wochenende aus. Vorschläge, anyone?

20 Jul 2009 Ich bin dann mal (halb) weg

Es ist mal wieder Urlaubszeit, nur heißt das für mich in diesem Fall nicht Urlaub, sondern Urlaubsvertretungen machen – (Spät-)Schichten von Kollegen übernehmen.

Das wiederum bedeutet: Der ohnehin geschädigte Schlafrhythmus wird noch mehr in Richtung Spätschicht verbogen, was dazu führt, dass es zumindest für die kommenden zwei Wochen schwierig werden könnte, mich zu handelsüblichen Uhrzeiten zu erreichen.

Nein, ich nehme den Laptop nicht mit in die Droschke. Nein, ich installiere mir dafür keinen twitter-Client auf dem Handy. Soweit ist es dann doch noch nicht :)

01 Jul 2009 Ein Hoch auf Bernies Jungs

Neuer PC

Ich darf vorstellen: Mein neuer Rechenknecht. Die Zeit war überreif, auf dem alten Kasten machten viele Dinge (Videokodierung, Spiele) einfach keinen Spaß mehr. Von Dingen wie Stomverbrauch und Lautstärke ganz zu schweigen – irgendwann kommt halt der Punkt, an dem aus alter Hardware zu alte Hardware wird.

Nach langen Überlegungen, die mangelnde Übersicht des Marktes für Teile eventuell durch einen Rechner von der Stange zu umgehen, fiel die Wahl auf Bernies PC-Shop in Lübeck. Gute Wahl.

Auf eine kurze Email, was der neue Ofen tun solle (nebst Preislimit), kam prompt ein passendes Angebot per Email zurück. Nach einem Wochenende grübeln Montag morgen in Auftrag gegeben, Dienstag mittag fertig zusammengeschraubt abgeholt. Perfekt. Den Laden kann ich Lesern aus der Region nur wärmstens ans Herz legen.

Eckdaten:

  • Athlon 64 X2 7750+
  • Asus M3A78-EM Mainboard
  • 2 GB RAM
  • 320 GB Festplatte (Samsung)
  • DVD-Brenner (LG)

Das Ganze in einem Midi-Tower mit 420 Watt-Netzteil, damit man ggf. dem Kasten eine potentere Grafikkarte spendieren kann, wenn es denn mal notwendig werden sollte – nach einem ersten Test mit WSC Real 09 scheint mir das aber für meine bescheidenen (Spiel-)Zwecke vorerst nicht nötig zu sein. Da reicht die OnBoard-Grafik ebenso wie der OnBoard-Sound.