Artikel mit Tag about me

01 Feb 2010 Und wer macht jetzt meine Urlaubsvertretung?

Ist mir, offen gesagt, wumpe. Ich habe letztes und auch schon dieses Jahr so oft für urlaubende Kollegen einspringen müssen – jetzt müssen die mal zusehen, wie sie klar kommen. Ich schalte jetzt 13 Tage lang keinen Taxameter ein. Auch rein wettermäßig ein echt gutes Timing.

27 Dez 2009 Zwölf mal zwölf - und nun?

Wie man im Archiv sehen kann, war das Jahr 2009 in diesem Blog eine Art Experiment. 12 Monate mit jeweils genau 12 Einträgen, was mir im Vorjahr mitunter schon schwer gefallen war. Auch „Zwölf mal zwölf“ war mitunter schwierig. Teils fehlten einfach die Themen, teils die Zeit. In Zukunft wird mich sowas nicht mehr interessieren – ab 2010 wird hier in jedem Fall nur noch nach Laune gebloggt.

Die Schwierigkeit liegt in erster Linie darin, dass dieses Blog von Anfang an ein kruder, kunterbunter Themenmix war und noch ist – allerdings haben sich die Themen teilweise ausgelagert. Kurzes landet nun auf twitter, Snooker im Snookerblog. Andere Themen wie Fußball oder Linux stagnieren deutlich und sind (für mich) teilweise weniger interessant, teilweise von anderen Blogs bereits und besser abgedeckt. Es bleiben Privatkram, Taxi-Anekdoten und Fachliches, vor allem zu s9y, und da geht es schon weiter: Fachbeiträge sollen zumindest zum Teil rüber zu den Webkrauts, zudem weiß ich, dass weite Teile der Leserschaft sich nicht wirklich für s9y erwärmen können und von den mitunter ellenlangen Einträgen ein bißchen genervt sind.

Ich brüte noch darüber, wie ich das in Zukunft löse. Ein Ansatz wäre z.B., dieses Blog nur noch für Fachliches und s9y zu nutzen und den anderen Kram in ein posterous-Blog o.ä. auszulagern. Andererseits fand und finde ich solche „Fertigblogs“ immer irgendwie doof.

Wie seht Ihr das denn eigentlich? Alles so lassen, wie es ist? Klarere Trennung der Inhalte? Uns doch egal – mach, wie Du denkst?

22 Dez 2009 Soviel zum Daumen drücken

Doch, doch. Ich bin mir sicher, Ihr habt alles gegeben beim Daumen drücken. Gereich hat es leider trotzdem nicht.

Bei uns ist eine Vielzahl an Bewerbungen eingegangen und die Wahl für einen passenden Bewerber ist uns nicht leicht gefallen. Dennoch müssen wir Ihnen leider mitteilen […]

Und den Rest schenken wir uns dann einfach mal.

Das ist wirklich kein Beinbruch. Es hat halt nicht sein sollen, wäre auch nicht überlebenswichtig gewesen, und wer weiß, wozu das noch gut ist? Das klingt jetzt esoterisch bis buddhistisch, aber ich bin mir relativ sicher, dass solche Dinge sich irgendwann wie ein Puzzle zusammenfügen, wenn man erstmal die richtigen Teile zusammen hat.

Diese Bewerbung muss ein falsches Teil gewesen sein.

20 Dez 2009 My year in 12 cut-and-paste sentences (2009)

Zum fünften Mal in diesem Blog (Eintrag von 2008) – ein Jahr in 12 Sätzen aus den Einträgen des Jahres:

Januar: »Ganz ehrlich, „Du hast keine Ahnung.“ ist für einen Netzgestalter keine Beleidigung.«

Februar: »Die Schlichtheit ist nicht allein optischer Natur, auch funktional galt die Devise: „Alles, was keine Miete zahlt, fliegt raus!“.«

März: »Im Grunde kann es nur noch eine Frage von Monaten sein, bis vor Grundschulen die ersten Stellplätze für Sattelschlepper angelegt werden.«

April: »Und endlich hat mal jemand an die „armen“ Nicht-Windows-Nutzer gedacht.«

Mai: »twitter ist ein bißchen wie Fernsehen – manchmal nützlich und informativ, manchmal unterhaltsam und manchmal einfach nur doof.«

Juni: »Nun bin ich im Grunde komplett der Falsche, um ein Mobiltelefon zu rezensieren – bereits nach wenigen Minuten mit dem neuen Ziegel schoß mir ein „Wer braucht das alles?“ durch den Kopf.«

Juli: »Von Dingen wie Stomverbrauch und Lautstärke ganz zu schweigen – irgendwann kommt halt der Punkt, an dem aus alter Hardware zu alte Hardware wird.«

August: »Ein musikalisches Trauma als Andenken an Paris hat auch nicht jeder.«

September: »Ich bin jetzt übrigens auch zur dunklen Seite der Macht übergetreten.«

Oktober: »Und wenn jetzt jemand in den Kommentaren zugibt, „Almost Famous“ nicht gesehen zu haben, dann muss ich leider ungehalten werden.«

November: »Hier greift aber natürlich die spezielle Murphy-Regel des Sonderposten-Handels: Wenn man etwas braucht, haben sie es gerade nicht.«

Dezember: »Können wir uns darauf einstellen, dass mir jeder, der diesen Blogeintrag liest, morgen (Mittwoch, 9. Dezember) so ab ca. 15 Uhr fest beide Daumen drückt, aber nicht unten in den Kommentaren nachfragt, warum?«

Nachmachen. Ihr. Jetzt.

10 Dez 2009 Daumen wieder lockern

Oh je. Ich hoffe, die Leute, die „nur“ dieses Blog lesen und mir nicht via Twitter folgen, haben ihre Daumen zwischenzeitlich ohne ausdrückliche Entwarnung wieder entspannt?

Ich sage „Danke schön!“, speziell auch an den Teil meiner Twitter-Timeline, der quasi „live dabei“ war und vieles an diesem anstrengenden und aufregenden Tag lockerer und großartig gemacht hat. Wenn mich nochmal jemand fragen sollte, was eigentlich so toll an Twitter ist, zeige ich ihm in Zukunft einfach meine Timeline von gestern nachmittag.

Okay, was kann, was darf ich schon verraten?

Ja, es ging um ein Vorstellungsgespräch; ja, in Hamburg. Mehr sage ich im Moment noch nicht dazu – über ungelegte Eier gackert man nicht. Ich kann sagen, dass mein Gefühl eher nicht so berauschend ist, aber da kann ich mich als chronischer Schwarzseher durchaus täuschen. Wenn dem so wäre, wäre es kein Weltuntergang. Wir werden sehen.