20 Okt 2008 T.C. Boyle: »World's End«

In der Nacht seines 22. Geburtstages knallt Walter Van Brunt – voll wie eine Strandhaubitze – mit dem Motorrad gegen eine Gedenktafel und verliert als Folge einen Fuß. Die Gedenktafel verbindet ihn mit einem ungelösten Rätsel seiner Herkunft: Seinem verschwundenen Vater.

Die Nachforschungen zum Verbleib seines alten Herrn entkernen nach und nach eine komplexe Verstrickung mit der Vergangenheit und führen schließlich in eine über Jahrhunderte gespannte Verschwörung der holländischen Siedlungen an der amerikanischen Ostküste.

T.C. Boyle verbindet eine Familiensaga mit der Geschichte der Besiedlung Amerikas. An Detailtreue und subtilen Hintergründen kaum zu überbieten, mitunter aber leider etwas verwirrend.

12 Sep 2008 Janice Deaner: »Als der Blues begann«

Eine wirklich packend aus der Sicht einer naseweisen Zehnjährigen erzählte Geschichte einer ungewöhnlichen Familie, deren Kinder die dunklen Schatten der Vergangenheit entfesseln, welche auf der Seele ihrer Mutter liegen. Wirklich geschickt gestrickt, schwer aus der Hand zu legen und leider offensichtlich grottig übersetzt.

07 Aug 2008 Thomas Hein: »Snooker. Training mit System. Band 1.«

Mit diesem Übungsheft begeleitet Snooker-Bundestrainer Thomas Hein ambitionierte Snookerspieler zum Playing Ability Test (PAT), einem standardisierten Modell zum Vergleich des Könnens am Snookertisch. Der PAT gliedert sich in neun Leistungsstufen (die ersten vier davon deckt dieser Band ab), in denen es jeweils fünf von sechs Übungen zu absolvieren gilt, um die besagte Leistungsstufe zu bestehen.

Der ambitionierte Hobbyspieler findet in diesem Band also insgesamt 24 Übungen, die er im gezielten Training einsetzen kann. Alle Übungen werden ausführlich beschrieben und bebildert dargestellt, zudem gibt es ergänzende Tipps zur Ausführung und Weiterentwicklung – somit ist für ausreichend Herausforderung gesorgt.

11 Jul 2008 Irvine Welsh: »Die Bettgeschichten der Meisterköche«

Danny Skinner ist Mitte zwanzig, Restaurantkontrolleur und nimmt ansonsten alles mit, was das Leben ihm partymäßig zu bieten hat: Alkohol, Drogen, Sex und Schlägereien. Die einzig ernsthafte Komponente in seinem Leben ist die Suche nach seinem Vater, über den sich seine Mutter seit seiner Geburt ausschweigt. Alles, was Skinner weiß, ist, dass er wie seine Mutter während der Hochzeit des Punk in Edinburgh in der Gastronomie gearbeitet haben muss – alles andere ist ein Rätsel, ebenso wie die Frage, was den neue Kollege Brian Kibby mit der ganzen Sache verbindet.

Irvine Welsh läuft nach wie vor dem Erfolg von »Trainspotting« nach. Die »Bettgeschichten« sind amüsant, durchaus kurzweilig, aber vor allem wirr und phasenweise unklar. Nicht Fisch, nicht Fleisch, um im Bild zu bleiben.

20 Jun 2008 Oliver Kuhn: »Alles, was ein Mann wissen muss«

Dieses Buch ist eine Fundgrube des nutzlosen und doch brauchbaren Alltagswissens, die so wichtige Fragen beantwortet wie z.B.:

  • Die Top-Gesuchten des FBI
  • Was die Handschrift über den Charakter aussagt
  • Woher kommt das Wort »Alcopops«?
  • Warum gibt es keine blauen Gummibärchen?
  • Wie man den Kater vertreibt
  • Warum haben Männer Brustwarzen?
  • Die Agentenwende
  • Wie man einen Luftröhrenschnitt ausführt
  • Wie man ein Hemd bügelt
  • Wie man gegen Eisbären kämpft

Kurz: Ein wertvoller Begleiter im Alltag, eine unterhaltsame Lektüre und die perfekte Waffe gegen Kinder im Fragealter.

Und es geht sofort auf die amazon-Wunschliste. Ernsthaft.