16 Sep 2009 Snooker-Tipps V, Nachtrag

Ein kurzer Nachtrag zum Austausch des Queueleders:

  1. Man sollte nicht nur Lederreste von der Ferrule ab-, sondern ebenfalls die Unterseite des neuen Leders anschleifen. Es ist keineswegs sichergestellt, dass Queueleder „ab Werk“ mit einer wirklich planen Unterseite ausgeliefert werden.
  2. Beim Auftragen des Ten Minute Cement hat es sich bewährt, einen Spachtel, z.B. aus Pappe, zu verwenden. Man gibt also einen kleinen Klecks Kleber auf ein Stück Pappe und trägt damit – im Übrigen viel sauberer – eine sehr dünne Schicht auf Queue und Leder auf.

17 Aug 2009 Snooker-Tipps V: Queueleder austauschen

Nachdem ich neulich beim Aufrauhen der Lederspitze meines Queues etwas zu gründlich war, beschloss ich, dem Queue gleich ein neues Klebleder („Pomeranze“) zu verpassen.

Ich behaupte keineswegs, das mein Weg dabei ideal ist; vermutlich würden Experten, die mehr als nur gelegentlich spielen, gar die Nase über meine „unprofessionelle Vorgehensweise“ rümpfen – hier also quasi die „Hausmittelvariante“ für Gelegenheitsspieler.

(Fotos von der Aktion habe ich leider keine gemacht – man braucht wirklich beide Hände.)

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12 Mai 2009 Snooker-Humor

Spielpartner M. und ich vorhin am Snookertisch. Er lag deutlich hinten, ich hatte gerade einen relativ gewagten Stoß verrissen.

Ich so: Naja, was soll man machen …

Er so: Wenn ich das wüsste, würde das hier ganz anders aussehen!

03 Feb 2009 Verdammt hohes Break

Screenshot

Ich weiß nicht, ob es an der Infrastruktur in Prestatyn (Wales) oder am allgemeinen Schneegestöber in England lag, aber der auf dem Screenshot angezeigte Zwischenstand aus dem Liveticker der Qualifikationsmatches zur Welsh Open 2009 kann irgendwie nicht ganz stimmen … ;-)

Nachtrag: … speziell deshalb nicht, weil Declan Hughes gar nicht angetreten war und Lewis Roberts deshalb kampflos in die zweite Qualifikationsrunde einzog.

02 Dez 2008 Liebling, sie haben den Snookertisch gedreht!

Immerhin – geschrumpft haben sie ihn nicht. Aber die Spielhalle, in der wir uns regelmäßig Dienstags am grünen Tuch blamieren, renoviert. Das kann ja schon nichts Gutes sein, und in der Tat habe ich einen Teil der anderthalb Stunden heute damit verbracht, mikroskopisch kleine Farbreste vom Tisch zu zuppeln.

Schlimmer aber: Sie haben den Tisch um 90 Grad gedreht.

Das an sich wäre nicht schlimm, zudem ist ja (O-Ton Betreiber) »extra 'ne Firma aus Hamburch gekomm'«, um das gute Stück zu zerlegen. Und weil sie schon mal da waren, haben sie auch gleich mal – man ist ja sparsam – das Tuch gewendet und zumindest die Spielfläche »neu« bespannt. Nicht mal dagegen will ich etwas sagen. Meinetwegen.

Aber das so eine »Firma aus Hamburch« nicht nur nicht genau weiß, wo der Pink-Spot ist, sondern eben diesen sowie das D mit Edding auf das gute Kammgarn malt, das ist nun wirklich …

Da vergißt man glatt, sich darüber aufzuregen, dass viel zu nahe an der Fußbande ein Sofa steht (welches allerdings »wenn der Maler fertich is'« verrückt werden soll). Und sollte jetzt jemand so schlau sein wollen, einen Wechsel des Spielortes anregen zu wollen – der nächste Tisch steht etwa 40 Kilometer weit weg …