14 Sep 2009 Ein Jahr twitter

Mehr oder weniger zufällig stellte ich gerade fest, dass ich jetzt seit einem Jahr twittere.

Ich schätze, daran sieht man, wie sehr bei mir twittern mittlerweile in den täglichen Netzgebrauch integriert ist. Ich starte mittlerweile twhirl noch vor meinem Feedreader. Ich verfalle in leicht katatonische Starre, wenn twitter mal down ist. Ich benutze mittlerweile Gravity, um mobil vom Handy aus zu twittern. Und ich habe die ganze letzte Woche nicht einen einzigen Blogeintrag geschrieben.

Hmpf. Ach, egal.

04 Aug 2009 Aktualisiert: Gravity 1.20

Soeben habe ich den mobilen twitter-Client Gravity erstmals aktualisiert. Nach ein paar Fingertippern auf dem nokia 5800 XM und einem kurzen Download werkelt nun die deutlich verbesserte Version 1.20 (build 6002) auf meinem Handy.

Das Update läuft komplett aus Gravity heraus, wobei das laufende Gravity allerdings zur endgültigen Installation kurz geschlossen werden muss – das sollte zu verkraften sein. Auch gibt es keinerlei Update-Zicken wie etwa erneute Eingabe eines Freischalt-Codes o. ä..

Die neue Version glänzt mit optischen Highlights wie verbessertem Scrolling, optional größerer Schrift und optional invertierter Farbdarstellung. Speziell schwarz auf weiß mit größerer Schrift empfinde ich persönlich auf dem 5800 XM als deutlich besser lesbar. Auf Handys mit der Symbian-Version S60v5 gibt es zudem nun einen (meines Erachtens allerdings kaum erwähnenswerten) Fullscreen-Modus sowie endlich eine Funktion, um weiter in der Liste der angezeigten Tweets zurück zu blättern. Außerdem kann Gravity nun bei Bedarf automagisch eine Netzverbindung aufbauen.

31 Jul 2009 Gravity vs. mobile twitter-Interfaces

Nun habe ich, wie in den letzten Tagen öfter zu lesen war, also doch „nachgegeben“ und mir einen twitter-Client auf dem nokia 5800 XM installiert – Gravity ist ein twitter-Client für Symbian-Handys; zwar nicht kostenlos, aber mit etwa 9,50 Euro Registrierungsgebühr durchaus im Rahmen. (Im Übrigen kann man Gravity 14 Tage kostenlos und ohne Funktionseinschränkungen testen.)

Warum aber musste es nun letztlich doch ein twitter-Client sein, warum nicht einfach das mobile Interface von twitter oder dabr benutzen? Ich habe beide Dienste ebenfalls ausprobiert, finde aber Gravity letztlich effizienter in der Handhabung, auch wenn ich persönlich gerne das „Wabbelscrolling“ – kann sich kein Mensch vorstellen; es scrollt (einmal angestoßen) immer weiter und federt beim manuellen Abstoppen quasi nach – abschalten können würde.

Gravity bietet einfache Schnittstellen für replys, direct messages und TwitPic, die einfach erheblich flotter zu benutzen und ideal ins 5800 XM integriert sind und somit letzten Endes Zeit sparen. Man will ja nicht stundenlang auf das arme Handy eindreschen müssen für einen simplen Tweet … was aber nicht heißen soll, dass die mobilen Interfaces unbenutzbar wären. Wem 9,50 Euro zu teuer für einen Client sind oder wer keinen Client für sein Mobiltelefon auftreiben kann (was kaum denkbar scheint), der ist mit beiden genannten Diensten durchaus auch gut bedient.

20 Jul 2009 Was mich bei nokia wirklich nervt

Das nokia 5800 XM begeistert mich nach wie vor, aber die Anzahl der vorinstallierten Applikationen ist ebenso begrenzt wie deren Nutzen.

Erweiterbar wäre es mit (teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen) Apps aus dem nokia-eigenen Ovi Store. Die Auswahl dort wächst relativ stetig und deckt halbwegs alle denkbaren Einsatzgebiete ab, soweit ich das beobachte.

Ich beobachte es jedoch bestenfalls mit einem halben Auge, denn soweit ich bislang erkunden konnte, gibt es nur eine Methode, im Ovi Store Apps zu erwerben bzw. zu bezahlen: Via Kreditkarte. Hab ich nicht, will ich nicht.

Alternative Methoden – und sei es nur PayPal oder so – bietet nokia nicht an. Sie werden vermutlich ihre Gründe dafür haben, machen diese jedoch nicht (offensichtlich) transparent. Speziell das finde ich extrem schwach.

Oder gibt es doch Alternativen und ich bin nur zu blöd, sie zu finden?

25 Jun 2009 Zugänglichkeit »für Faulpelze«

Derzeit versuche ich, mein mangelndes Verständnis für Javascript zu kompensieren, indem ich mich mit jQuery anfreunde. Das klappt so weit auch ganz gut – jQuery, ein(e) Javascript-Bibliothek bzw. -Framework mit dem sympathischen Motto „Write less, do more“, erleichtert den Einstieg ungemein und nimmt dem Browserflüsterer vieles durch einfache Hilfsfunktionen und Automatismen ab.

Es macht – sehr simpel gesagt – Javascript einfacher; zugänglicher, wenn man es so sehen will.

Gerade für Einsteiger besonders verlockend an jQuery ist die enorme Auswahl an Plugins, Tutorials und Codebeispielen im Netz (nicht nur in den verlinkten offiziellen Quellen) – im Grunde oberflächlich betrachtet eine Mischung aus Baukastensystem und Selbstbedienungsladen, aus dem man sich quasi nur noch das rausfischen muss, was man selbst konkret benötigt.

Wäre da nicht der mitunter „gewöhnungsbedürftige“ Code, den manch Plugin einsetzt. Jens Grochtdeis hatte mich netterweise via twitter bereits „gewarnt“. Ein aufmerksamer Rundgang durch einschlägige Seiten bestätigt Jens' Warnung.

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