06 Feb 2006 Entlastend

Ich hab ja selbst auch schon so manches im Zusammenhang mit Bewerbungen und dem papierlosen Büro erlebt - aber sowas dann auch noch nicht ...

02 Feb 2006 Fraunhofer-Institut: Freie vs. Proprietäre Software

Das Stuttgarter Fraunhofer-Institut hat in einer Studie freie und proprietäre Software verglichen. Die in der entsprechenden golem-Meldung erwähnte PDF-Datei der Studie ergibt leider einen 404 (im golem-Forum wurde der augenscheinliche Tippfehler des URLs bereits korrigiert).

Zu den genannten Nachteilen freier Software (die Vorteile sind natürlich unbestritten ;-)) sei folgendes gesagt:

  • "fehlende Unterstützung"

    Das kann man so meiner Meinung nach nicht stehen lassen. Natürlich erschwert die Tatsache, dass freie Software üblicherweise in der Freizeit des Entwicklers gepflegt werden muss (ebenso wie die mitunter "eigene Art" einiger Entwickler) einen regen und schnellen Kontakt zum Endanwender.

    Es gibt allerdings auch genug löbliche Beispiele, in denen sich Entwickler freier Software mindestens ebenso intensiv um "ihre Anwender" wie um die zugehörige Software kümern.

    Und jeder, der einmal in der Hölle einer kostspieligen, aber fachlich schwachbrüstigen Support-Hotline geschmort hat, weiß, dass das bei kommerzieller Software mitunter nicht anders ist.

  • "Gefahr, dass die Entwicklung freier Software eher eingestellt wird"

    Die ist bei kommerzieller Software ebenso gegeben, wenn auch meist mit einer Ankündigungsfrist verbunden. Aber zumindest in einigen Fällen wird Freie Software in so einem Fall von einem anderen Entwickler fortgeführt.

  • "mangelnde Interoperabilität mit kommerziellen Applikationen"

    Ahem. Das dürfte in den meisten Fällen weniger am Willen der Entwickler freier Software, sondern eher an der Bereitschaft der Hersteller kommerzieller (bzw. vor allem proprietärer) Software liegen, Schnittstellen oder gar Quellcode(teile) offen zu legen ...

31 Jan 2006 Grails 'n' Goals

A List Apart liefert Lesestoff:

27 Jan 2006 Sand im Quaero-Getriebe

Die Entwicklung der potentiellen Google-Alternative Quaero kommt offenbar ins Stocken. Suchmaschinen-Experte Wolfgang Sander-Beuermann schätzt, der Aufbau einer ernstzunehmenden Alternative zum Suchmaschinen-Monopol amerikanischer Firmen dauere selbst mit gebündelten europäischen Kräften noch Jahre. Die Deutsche Telekom aber hat sich nun von aktiver Mitarbeit zurückgezogen.

18 Jan 2006 Er druckt doch gar nicht!

Okay, jetzt drehen die Urheberrechtler endgültig durch.

Irgendwie ist es an mir vorbeigelaufen, aber anscheinend soll es eine "Urheberrechtsabgabe" auf Drucker geben. Man kann ja schließlich mit dem häuslichen (oder noch schlimmer: geschäftlich genutzten!) Drucker urheberrechtlich geschütztes Material zu Papier bringen. Denn wie jedes Kind weiß, liest es sich ja so schlecht am Monitor ... und statt einer pauschalen Abgabe wünscht ein Zusammenschluß namhafter Hersteller solcher Teufelsmaschinen nun nutzungsabhängige Gebüren, deren Umfang (festhalten!) über Digital Rights Management ermittelt werden soll.

(Und ich dachte immer, Druckerhersteller hätten keine finanziellen Beschwerden, da man ja bei der heutigen Marktlage im Falle leerer Patronen ohnehin am besten gleich einen neuen Drucker anschafft ...)