12 Sep 2007 CSS3 - bitte beschleunigen!

The contents of this document are still highly experimental.

Das ist der Hinweis, der sich derzeit noch in den Entwürfen für CSS Level 3 findet. Leider, denn es wird vermutlich noch einige Zeit vergehen, ehe die z.T. grandiosen Neuerungen in CSS3 in der Praxis eingesetzt werden können (sprich: von Browsern unterstützt werden).

Speziell die Module Multi-column layout und Grid positioning versprechen großartige Möglichkeiten. (Nun ja, eigentlich versprechen sie Dinge, die schon längst möglich sein sollten und es mit viel Anstrengung zumindest teilweise auch sind.)

Bereits das Multi-column layout wird es ermöglichen, den body(!) eines HTML-Dokumentes in Spalten aufzuteilen, diesen Breite, Abstand und Ränder zuzuweisen sowie Umbruch und Auffüllen der Spalten zu regeln – man stelle sich vor: Mehrspaltige Layouts ohne div-Suppe! Grid Positioning geht noch einen Schritt weiter: Es ermöglicht skalierbare(!) Raster, womit relativ freie Anordnungen von Seitenelementen wie im Print-Bereich machbar werden.

(via Golem)

07 Sep 2007 Facebook - nicht mein Ding?

Ich will ja gerne zugeben, dass ich Facebook so weit ganz witzig und unterhaltsam finde. Sagenhaft Neues kann ich dort allerdings nicht entdecken – klassisches Web 2.0-Ding halt, social networking Community. Ein Account mehr eben. Der ursprüngliche Sinn von Facebook, das Vernetzen mit ehemaligen Mitschülern, Kommilitonen und Kollegen, geht mir einigermaßen am Allerwertesten vorbei, weil das normalerweise bzw. in der überwiegenden Mehrzahl Kontakte wären, auf die ich weitestgehend verzichten kann.

Zu meinen Facebook-Friends habe ich größtenteils auch so Kontakt – über die jeweiligen Blogs, über andere Communities, per Email. So gesehen ist Facebook für mich zunächst mal zusätzlicher »Streß«, d.h. eine Geschichte mehr, die im täglichen Netzabstecher abgeklappert werden will, deren Interface aber für meine Begriffe eher umständlich ist. Zumindest umständlicher, als Blogfeeds im Feedreader und Emails im Mailclient durchzupflügen. Nun ja, ich finde es ja auch schon denkbar unglücklich, dass die primäre Plattform zum Informationsaustausch zu Serendipity ausgerechnet ein Webforum ist ;-)

Ansonsten emfinde ich die Mehrzahl der Applikationen in Facebook als »Spielkram«. Oft unterhaltsamer Spielkram, aber eben nicht mehr als das. Nutzwert habe ich dort bislang vergeblich, allerdings zugegebenermaßen auch nicht sehr intensiv, gesucht. Dem einzigen neuen Kontakt, den ich persönlich bislang dort geschlossen habe, wäre ich ohne Facebook vermutlich auch so über den Weg gelaufen. Überzeugt mich vom Gegenteil, aber irgendwie …

25 Jul 2007 Frauentragen

André will sich eine neue Sportart suchen. Ehe der Arme aber nun kuhzünftig zum Reiten muss, habe ich einen besseren Vorschlag: Frauentragen.

In dieser körperlich hochanspruchsvollen Disziplin, die natürlich aus Finnland stammt und dort sogar einen historischen Hintergrund hat, müssen Männer Frauen (wahlweise »ihre eigene, die des Nachbarn oder irgendeine andere«) schnellstmöglich über eine Distanz von 253,5 Metern tragen. Der Sieger erhält das Körpergewicht der getragenen Dame (die dabei mindestens 49 Kilo wiegen muss, ansonsten wird mit Gewichten nachgeholfen) in Bier.

Der historische Background besteht offenbar darin, dass die Finnen früher – ich spekuliere mal, aus Frauenmangel – die Damen aus den Nachbardörfern geklaut haben. Super Sportart. Die spinnen, die Finnen.

26 Jun 2007 Produktivität, Baby!

Gestern war so ein Tag, da ging fast gar nichts. Vieles stand auf dem Zettel, erledigt wurden bestenfalls 60 Prozent davon – so ist das halt, wenn man aus der Nachtschicht kommt und erstmal ausschlafen und in die Gänge kommen muss. Wenn man dann noch am angedachten Hosenkauf scheitert, weil die kleinere Größe zu klein und die größere Größe zu groß ist, dann kann man eigentlich gleich wieder ins Bett gehen.

Heute hingegen flutscht es nur so. Morgens schnell drei Dinge telefonisch geklärt – zack!, alles so, wie's sein soll. Eben mal flugs die 11 Stunden Rockpalast-Mitschnitt von Rock am Ring durchsortiert – enttäuschende Ausbeute, aber zack!, immerhin können die 20 GB Videodateien von der Festplatte fliegen. Dann noch schnell die englischen Seiten der Webseite überarbeitet und dabei festgestellt, dass so ziemlich alle Links auf Serendipity-Templates broken waren – zack!, auch das wäre erledigt.

Kurz noch einen Schluck Kaffee und dann erfinde ich mal eben – zack! – die Bierflasche, die nie leer wird, und ein Heilmittel gegen Krebs oder so, glaube ich.

20 Apr 2007 Gmail und die Illuminaten

Irgendwie gibt es mir zu denken, dass, so lange ich auch mein Spamaufkommen im Gmail-Account beobachte, die durchschnittliche Zahl an Spam-Mails pro Tag immer 23 ist …