04 Feb 2008 Back to back

Sieh an, Ely Manning hat es also seinem im letzten Jahr siegreichen Bruder Peyton nachgemacht , als Quarterback mit den New York Giants (sein Bruder spielt bei den Indianapolis Colts) den Super Bowl geholt und dabei noch Tom Brady und die scheinbar unbezwingbaren New England Patriots besiegt.

Ich für meinen Teil fand's ja öde und bin ja zur Halbzeit ins Bett gegangen ;-)

23 Jan 2008 Kastriert?

Ein Hodenriss ist eine Verletzung, die ich mir nicht einmal vorstellen möchte. Sowas ist sicherlich schon schmerzhaft genug, wenn man dann aber auch noch ausgerechnet Kastrati heißt … Junge, Junge. Wer den Schaden hat … gute Besserung!

11 Jan 2008 Kölscher Klüngel in München?

Nur so ein Gedanke, der mich überkam, als ich heute nachmittag die PK aus München zu Jürgen Klinsmann verfolgte: Kann es sein, dass man in München im Anschluß an die WM gesagt hat »Der Klinsi wäre mal einer für uns«, auch ziemlich zügig angefragt und sich für sofort eine Absage und für später ein Versprechen, darüber nachzudenken, abgeholt hat? Dass man daraufhin Poldi und Schweini zusammengeführt und auch ansonsten alles auf den Masterplan abgestimmt hat, inklusive des Trainerrentners Hitzfeld und den stetigen Beteuerungen, 2008 Rensing zum Kahn-Nachfolger machen zu wollen?

Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt, dass Jens Lehmann nun scheinbar doch nicht nach Dortmund wechselt …

10 Sep 2007 Stevens über Atouba

Manchmal frage ich mich, was die dem Huub in Hamburg über die Fritten kippen:

Ich mag Spieler, die etwas Besonderes haben. Timmi ist so einer. Manchmal kratze ich mich am Ohr, wenn er am eigenen Strafraum einen Tunnel versucht. Aber das ist seine Art des Spiels.

Er kratzt sich am Ohr? Er kratzt sich AM OHR??? Bei anderen Coaches, u.a. dem eigentlich bekannten Huub Stevens, läge Atouba für sowas längst im Hamburger Hafenbecken! Andererseits:

Wir reden oft darüber, was geht und was nicht. [...] Aber ich will ihn nicht ändern, sonst beraube ich ihn seiner Qualitäten.

Verstehe – Zuckerbrot und Peitsche. Aus einem Atouba macht man eben auch keinen Hollerbach.

31 Aug 2007 Immer wieder Donnerstags

Ich verfolge bekanntlich den HSV eher im TV denn im Stadion, weshalb ich es auch durchaus charmant finde, dass die Herren in den roten Hosen diese Saison im UEFA-Cup spielen – premiere habe ich nämlich auch nicht. Nun kollidiert der übliche Wochentag, an dem UEFA-Cup-Spiele aus- und übertragen werden, aber leider mit dem Abend, an dem ich üblicherweise mit netten Menschen im Eingeweise einer Kneipe sitze und dummes Zeug rede.

Vor 14 Tagen dachte ich mir, bleibste mal zu Hause, guckste Fussball. Die Dame meines Herzens weilte im Kurzurlaub bei ihren Eltern, also: Entspannt vor die Glotze gepackt. Und, was war? Murks. Lausig langweiliges Nullzunull in Budapest.

Gestern das Ganze in umgekehrt: Drauf gepfiffen, Bier trinken gegangen. Und, was war? Vierzunull, Mörderspiel. (Nein, ich verzichte jetzt nicht für die restliche UEFA-Cup-Saison auf TV-Übertragungen, um es nicht zu beschreien.)

Da fällt mir dann immer Herr Schmüser ein, der früher, als ich und viele andere Knirpse auf verwarzten Ascheplätzen und holperigem Geläuf dem runden Leder hinterher jagten, in seinem braunen Trainingsanzug an der Außenlinie stand und sich die Haare raufte. Und was hat der immer gesagt?

»Das ist doch zum Mäusemelken mit Euch!«

Genau.