15 Jun 2005 Endlich wieder fernsehen

So. Hier klagte ich noch über eine nicht unter Linux zum Funktionieren zu bewegende Leadtek WinFast TV2000XP RM. Aus die Maus. Wagemutig kompilierte ich einen testing-/prepatch-Kernel:

matthias@gromit:~$ uname -r
2.6.12-rc6

Damit kann man den bttv-Treiber wieder mittels rmmod bttv entladen und anschließend per modprobe mit korrekten Parametern neu laden. Bei mir funktioniert Folgendes:

gromit:/home/matthias# modprobe bttv card=34 tuner=38

bttv erkennt also - wie bereits vermutet - die Karte per se richtig, aber nicht den korrekten Tuner. Mit obigen Parametern funktioniert sie nun aber, sogar mit der alten .xawtv. Fein.

12 Jun 2005 Computer sind dazu da ...

... uns Probleme zu bereiten, die wir ohne sie nicht hätten. Wie wahr.

Ich ärgere mich (mal wieder) mit einer neuen TV-Karte herum. Die Leadtek fiel, sagen wir mal, äußerst günstig vor meine Füße und hat den angenehmen Vorteil eines MPEG-Encoders, was DVD-fertige TV-Mitschnitte relativ einfach macht. So weit, so gut.

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10 Jun 2005 Mehr zu Sarge

Nachdem der Release von Sarge hierzublog nur eine Kurzmeldung war, nun etwas mehr dazu (liegt das daran, dass ich nun weit weniger am Betriebssystem schrauben muss und mehr bloggen kann?).

Ich hatte ganz kurz überlegt, bei testing (Etch) zu bleiben, um das Ganze "spannend" zu halten. Wie man (neben anderen informativen Einblicken) bei Zugschlus lesen kann, wird Etch zumindest eine gewisse Zeitlang im wahrsten Sinne des Wortes testing sein - im Gegensatz zu Sarge, welches zumindest aus meiner Laiensicht schon recht lange stable war. Also lieber Pfoten weg.

Den Zugschlus'schen Wunsch "Release vor Ende 2006" finde ich nach wie vor kühn, aber löblich. Ein kürzerer Release-Zyklus wäre meiner bescheidenen Meinung nach das, was Debian zur Perfektion fehlt - wenn es externen "Druck" brauchte, um das umzusetzen ... aber da steckt man als "reiner" User vermutlich nicht drin. Möge es dennoch geschehen ...

06 Jun 2005 Dass ich das noch erleben darf ...

Preiset den Herrn. Debian Sarge ist stable. Endlich.

26 May 2005 The Neverending Story

Spam. Derzeit ist es der braune Mist bzw. schon eher dessen Folgen, aber irgendwas kommt ja immer. Man könnte alle seine Mailadressen auf einen Account bei einem Freemail-Anbieter umbiegen und die "the dirty work" tun lassen - das funktioniert meiner Meinung nach eher suboptimal, also: selbst ist der User.

Eine Weile hatte ich hier den unixoiden "Klassiker": fetchmail gepaart mit mailfilter, postfix als MTA, der den Rest an procmail weiterreichte, welches das Ganze nochmal durch SpamAssassin jagte. Ein Höllenaufwand, der auch nur sehr teilweise mit Ergebnissen belohnt wurde.

Danach befand ich, automatisiertes Filtern sei doof und benutzte eine Weile Tools wie zuletzt pop3browser, um den Dreck manuell direkt auf dem Server zu erschlagen. Umständlich, anstrengend.

Mittlerweile setzte ich wieder mailfilter ein, allerdings diesmal "manuell" - ohne einen kompletten lokalen Mailserver (den ich einfach nicht brauche). Das lästige an so einer Lösung (mailfilter löscht Spam-Mails direkt auf dem Server anhand bestimmter Muster) ist, dass man die benötigten Filterregeln zuerst erstellen muss. Naja, müsste man, wenn es nicht helle Köpfe wie Helmut Hullen gäbe, der in seiner guten Anleitung zu mailfilter auch noch eine sehr hilfreiche Beispielkonfiguration hat. Die tut für meine Zwecke schon recht gut, allerdings habe sich sie doch noch ein wenig ergänzt.

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