16 Aug 2007 Faszinierend, so ein Desktop

So ein Gnome-Desktop kann einen ja echt beschäftigen. Anders als noch vor kurzem behauptet benutze ich nun doch Listen als Audio-Jukebox. Es startet schlicht zügiger und stresst die altersschwache CPU ein wenig weniger als Exaile, zumindest wenn man nicht gerade die Musik-Biblliothek neu laden lässt. Da die Features mehr oder minder deckungsgleich sind, ist der Unterschied in puncto »Look 'n' Feel« minimal.

Ebenfalls interessant, aber vermutlich nur auf besagten betagten Rechenknechten zu merken: Arbeitsflächen erzeugen mehr Last, als man meint. Ich bin ein großer Freund dieser virtuellen Desktops, im Prinzip habe ich – sowohl unter Gnome als auch unter fluxbox (welches ich kaum nutze) – gern pro regelmäßig verwendeter Anwendung eine eigene Arbeitsfläche. Das rächt sich.

Mein hiesiger Athlon mit 1100 MHz geht schon leicht in die Knie, wenn man unter Gnome zwischen 7-8 Arbeitsflächen hin und her springt – der Wechsel zwischen zwei Anwendungen, speziell Gnome-/gtk-Anwendungen, ist merklich schleppend. Unter fluxbox geht es, möglicherweise wäre xfce der geeignete Mittelweg. Muss ich gelegentlich mal austesten. Andererseits habe ich den Komfort, den der Gnome-Desktop (Standarddesktop unter Ubuntu) bietet, mittlerweile durchauch zu schätzen gelernt. Und für den Moment hat es relative Besserung gebracht, sich auf 4 Arbeitsflächen zu beschränken.

25 Jul 2007 dvdwizard gone public

Die hierzublog bereits mehrfach lobend erwähnte Skriptsammlung zur Generierung von mit wunderschönen Menüs versehenen Video-DVDs, dvdwizard, war früher ein gut versteckter Geheimtipp.

Mittlerweile gibt es eine eigene Webseite, die letzte Version ist 0.5.1 (at the time of writing) und eine kurze, deutsche Installationsanleitung für Ubuntu gibt es auch.

17 Jul 2007 Smarty-Mode für Emacs

Wer beliebige Quellcode-Dateien im GNU Emacs bearbeitet, bevorzugt dabei oft Syntax-Highlighting und ähnliche Annehmlichkeiten. Für Smarty-Dateien gibt es mittlerweile auch einen sehr komfortablen Smarty-Modus, welcher nun in der neuesten Version auch kompatibel zum GNU Emacs ist.

17 Jul 2007 Audiojukebox unter Gnome

Die Zeiten, in denen man Musik unter Linux schlicht über einen simplen Player wie xmms abspielte, sind irgendwie vorbei. Heute muss es eine Jukebox-Anwendung sein, die zusätzliche Informationen wie Cover oder Songtexte aus dem Netz ziehen, Abspielstatistiken und dynamische Playlisten generieren und eine Bibliothek über verschiedene Medien verteilt verwalten kann. Ich wäre überfragt, ob man xmms vielleicht sogar in diese Richtung pimpen könnte, aber letztlich sind genügend Alternativen vorhanden, die all das und mehr »out of the box« beherrschen.

Die »Killerapplikation« unter Linux im Bereich Audiojukebox ist zweifelsohne Amarok, eine eierlegende Wollmilchsau, die schon so etwas wie »der Emacs der Audiowiedergabe« ist. Haken: Amarok ist eine KDE-Anwendung, somit nicht unbedingt ideal für den Einsatz unter Gnome. Die Alternativen dort heißen Rhythmbox, Listen und Exaile. Anlässlich der Umstellung auf Ubuntu habe ich mir die letzteren beiden einmal näher angesehen, da mir Rhythmbox doch irgendwie schwerfällig erschien.

Im Einsatz ist nun Exaile, ebenso wie Listen noch relativ tief in den Kinderschuhen steckend und doch schon recht nah am KDE-Vorbild Amarok. Zudem scheint mir die Entwicklung von Exaile etwas flüssiger und stetiger voranzugehen als bei Listen. In Sachen Funktionsumfang und Look 'n' Feel unterscheiden sich beide Player letztlich kaum, beide orientieren sich stark an Amarok. Einstweilen fällt mir lediglich unangenehm auf, dass Exaile (zugegeben, auf einem eher schon betagten Rechner) relativ schleppend startet und dass das Nachladen von Covern nicht wirklich funktioniert, was aber in neueren Versionen (hier derzeit 0.2.8 unter Feisty Fawn) gefixt sein soll.

06 Jul 2007 mod_rewrite für Apache2 unter Ubuntu aktivieren

Das Modul mod_rewrite des Webservers apache2 sorgt z.B. dafür, dass dieses Blog suchmaschinen- und benutzerfreundliche URLs hat.

Unter Ubuntu aktiviert man dieses Modul für einen auf dem lokalen Rechner laufenden Apachen wie folgt: Zunächst gelangt man via sudo a2enmod in die Modulkonfiguration, wo man rewrite aktiviert. Anschließend bearbeitet man mit dem Editor des geringsten Mißtrauens die Datei /etc/apache2/sites-available/default, und zwar setzt man sowohl im Abschnitt <Directory /> als auch im Abschnitt <Directory /var/www/> die Konfigurationsvariable AllowOverride von None auf All.

Abschließend muss der Indianer natürlich mittels sudo /etc/init.d/apache2 force-reload neu gestartet werden. Nun sollte URL-Rewriting mittels mod_rewrite funktionieren.