20 Feb 2009 Marktlücke Browserzoom

Moderne Webbrowser haben eine Zoom-Funktion, d.h. eigentlich z.T. sogar zwei Varianten davon. Firefox etwa unterscheidet zwischen:

  • „echtem“ Zoom, bei dem alle Inhalte einer Webseite vergrößert werden
  • Schriftvergrößerung, bei der nur der Text einer Seite gezoomt wird

Ersteres ist in meinen Augen so lange ausgemachter Unfug, bis halbwegs browserübergreifend ein skalierbares Grafikformat wie etwa SVG bereit steht. Man gucke sich zur Demonstration bitte nur einmal mein kleines Logo da oben zweifach gezoomt an. Bäh!

Die Textvergößerung hingegen ist eigentlich eine feine Sache, speziell für Netzbürger mit Sehschwächen. Wem beispielsweise die 12 Pixel, in denen ich hier standardmäßig Fließtext serviere, zu klein sind, kann (wieder im Firefox als Beispiel) mehrmals Strg und + drücken, schon wird es deutlich lesbarer. Ganz simpel, und wenn man sich mit dem generellen Layout der Seite ein bißchen Mühe gibt, bleibt das Ganze sogar lesbar, beispielsweise weil man die Maße und Abstände in em angegeben hat.

Moment mal – man kann mehrmals diese magische Kombination drücken? Man muss – zumindest, wenn man den Zoom nutzen möchte.

Ich denke mir allerdings, dass Menschen, die diese Funktionalität benutzen, die darauf vielleicht sogar angewiesen sind, sich wünschen würden, ihre Zoom-Einstellungen per Seite einmalig festlegen zu können! Zwar gibt es teilweise Plugins, die so etwas im Ansatz möglich machen (etwa die Extension NoSquint für den Feuerfuchs), aber eigentlich sollte so eine Funktionalität zur Grundausstattung eines Browsers gehören. Ich bin gespannt, ob und wann das wahr wird …

17 Feb 2009 Fullsize screenshots

Manchmal braucht man etwas, was eigentlich totaler Schwachsinn ist: Ein Bildschirmfoto, ugs. auch »Screenshot« genannt, einer Webseite. Die gängigen Werkzeuge dafür können aber nur einen tatsächlichen Screenshot, also einen Abzug des Bildschirms bzw. des aktuell dort sichtbaren Bereiches als Grafik, machen – was tun jedoch, wenn man eine Grafik der gesamten Webseite inklusive des Bereiches, in den man erst noch scrollen muss, braucht?

Man nehme Screengrab!, eine Extension für Firefox, die genau das und noch mehr kann: Die gesamte Seite, den sichbaren oder einen auswählbaren Bereich der Seite als Grafik (PNG oder JPG) speichern oder in die Zwischenablage kopieren.

14 Okt 2008 Ausgeliefert: R52

Soeben habe ich mein gebrauchtes IBM Thinkpad R52 einem freundlichen Menschen in gelb-blauer Kluft entrissen.

Zunächst mal: Alles da, wie es soll. Thinkpad, Netzteil, Alt- und Neu-Akku. Der Alt-Akku hat nach einem erst Bootvorgang mit Damn Small Linux noch eine Restlaufzeit von ca. 50 Minuten (wobei ich nicht weiß, ob er voll geladen ausgeliefert wurde), insofern war es eine gute Idee, in einen nagelneuen Akku zu investieren. Das Netzteil finde ich im Vergleich zu anderen Laptop-Netzteilen etwas »klobig« – zweiteilig, kein Eurostecker –, aber das ist im Grunde nebensächlich.

Das Thinkpad selbst ist rein optisch in einwandfreiem Zustand. Ich persönlich würde auch nicht erkennen, ob das nun deutsche Tastaturaufkleber auf einer US-Tastatur sind oder nicht (es sind).

Ich werde jetzt mal ein wenig mit der Ubuntu-Live-DVD herumspielen, aber im Groben und Ganzen sieht das schon sehr, sehr gut aus.

09 Okt 2008 Bald mobil

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Du mit einem (gebrauchten) Thinkpad nicht viel falsch machen kannst.

Dirk in den Kommentaren zur Laptop-Checkliste

Diesen Satz werde ich hoffentlich bald bestätigen können – die Wahl fiel letztlich auf ein gebrauchtes Thinkpad R52 mit neuem Akku und auf 2GB aufgebohrtem RAM.

Bestellt ist das gute Stück, schau'n 'mer mal, wie schnell die lapstore-Heinzelmännchen das zusammenpacken … Berichte folgen natürlich hier :-)

28 Aug 2008 Checkliste Laptop-Anschaffung

Es ist Geld im Hause, und da kann es ja nicht bleiben. Ich erwäge daher mittelfristig die Anschaffung eines neuen oder auch gebrauchten Rechenknechtes; diesmal soll es einer sein, den man mit sich herumschleppen kann, aber ausdrücklich kein »Netbook«, wie diese Notebook-Winzlinge scheinbar neuerdings im heise-Slang heißen.

(Ich glaube ja, die heißen so, und man entschuldige mir bitte diesen kleinen Ausflug in Webforensprech, weil man »net viel damit machen kann«.)

Jedenfalls brüte ich im Moment über so einer Art Checkliste – was mir wichtig wäre versus was gegebenenfalls zugunsten des Kaufpreises (das Budget ist eben doch begrenzt) zu vernachlässigen sein könnte. Diese Liste ist an und für sich aus meiner Sicht relativ komplett, aber man vergisst halt doch immer was.

Wichtig:
RAM (mind. 1 GB), HD (mind. 100GB), optisches LW (DVD-RW +/-), Grafik (Linuxfreundlich, idealerweise mit 3D-Support unter Linux), USB 2.0 (mind. 2 Ports) und WLAN (Linuxfreundlich, zur Not via ndiswrapper)
Eher unwichtig:
CPU (halbwegs aktuell, aber kein Bolide), TFT (kein eee-Format), Sound (Linuxfreundlich wäre aber schön), LAN (sollte vorhanden sein, ist aber kein Problemkandidat unter Linux) und Akku (wobei ich schon gern 9 Zellen zumindest optional nachrüstbar hätte)

Die Frage wäre: Welchen Aspekt eines portablen Rechners habe ich eventuell vergessen?