20 Mai 2009 Mac-Tastatursimulation für Arme

iBoard

Das Bazoo iBoard. Nur bedingt für Gamer zu empfehlen, haptisch etwas gewöhnungsbedürftig, dafür extrem platzsparend und mit integriertem USB-Port.

Und kostet nur etwa ein Vierzigstel eines iMacs …

(Ja, die Mac-User dürfen jetzt hämische Kommentare loswerden. Nur zu.)

22 Apr 2009 Durchdachte Tasche für kleine Digicams

Kürzlich habe ich meine steinalte Digicam gegen ein aktuelleres Modell ausgetauscht. Was mir nun fehlte, war eine passende Tasche für das gute Stück.

Höchst empfehlenswert ist für meine Begriffe für diese und ähnliche Kameras – maximale Maße (B x T x H) 6 x 3 x 9 cm – die Hama Hook DF 11.

Die Tasche ist klein, leicht, kompakt und dennoch innen anständig gepolstert. Meine Pentax Optio E70L passt nahezu perfekt hinein, in die außen aufgesetzte Tasche passen zudem 4 Ersatz-Mignonzellen und diverse Reservespeicherkarten, und zwar in seperaten Einsteckfächern innerhalb der Außentasche. Sehr schön, auch wenn dieses mit Klettverschluß verschlossene Außenfach leider nicht schließt – die Kamera selbst hingegen ist sicher gegen Außendreck mit einem Reißverschluß abgeschottet.

Mein persönliches Highlight sind allerdings der Karabinerhaken, mit dem man die Tasche nahezu überall anflanschen kann, sowie die Gürtelschlaufe, welche ebenfalls einen Klettverschluß hat, folglich also auch über einen bereits angelegten Gürtel gezogen werden kann. Auf einen affigen Schulter- oder Halsgurt wurde hingegen verzichtet.

Fazit: Eine durchdachte, solide Kameratasche zum kleinen Preis.

17 Apr 2009 Schlampig umgesetzt: WSC Real 09 (PC)

Das Sportspiel an sich ist zum Leidwesen derer, die es gerne spielen, ein Stiefkind der Spielebranche. Lieblos behandelt, schlampig umgesetzt. Das gilt leider auch für World Snooker Championship Real 2009, zumindest für die soeben (nach mehrmaliger Vertagung endlich) erschienene PC-Version.

Grundsätzlich ist WSC Real 09 eine gelungene Umsetzung des Snookersports als Computerspiel. Gelungene Optik und Präsentation (auch wenn ich auf meinem ollen Athlon 1.1 GHz die Details auf absolutes Minimum zurückschauben muss, damit es halbwegs spielbar ist; naja, immerhin läuft es trotz „2 GHz Pentium 4“ Minimalanforderung überhaupt …), stimmige Ballphysik, reale Gegner und Turniere dank WPBSA-Lizenz. Leider macht Blade Interactive wenig daraus.

  • Die Lizenz wird nur für die Top 32 der Rangliste genutzt, danach wird mit Phantasiegegnern aufgefüllt.
  • Sowohl die Vergabe der Ranglistenpunkte als auch die Zahl der gespielten Frames entsprechen nicht der Realität.
  • Bei sämtlichen(!) Stößen mit Effet ist die Darstellung des Queues falsch.
  • Es gibt diverse Grafikbugs.
  • Nach wie vor kann man nicht mitten in einem Spiel speichern, wohl aber ein Spiel abbrechen und erneut spielen.
  • Das Masters wird nach wie vor als normales Ranglistenturnier gewertet.
  • Die mühsam über Training angeeigneten Fähigkeitspunkte haben keinerlei Auswirkung auf die Spielstärke des eigenen Spielers.
  • Die Qualifikationsturniere sind immer noch eine Runde zu lang bzw. die Hauptrunden eine Runde zu kurz

Kleine Feinheiten? Sicherlich, aber auch und gerade die drücken (für mich zumindest) den Spielspaß. Immerhin wird der Grand Prix endlich im richtigen Gruppenmodus ausgetragen – das wäre aber auch so ziemlich die einzige Neuerung, die wirklich eine Verbesserung darstellt, sieht man mal von der Präsentation (welche ich nur bedingt beurteilen kann) ab. Grundsätzlich ist das Spiel mit ein wenig Übung viel zu leicht.

Wer die alte Version von 2005 besitzt, kann getrost dabei bleiben. Schade.

03 Apr 2009 Verblasst: Die spitzen Klammern

Tastatur

Woran man merkt, dass ich HTML von Hand in einem schnöden Texteditor schreibe? An der Tastatur meines Thinkpads.

Diese ist bekanntlich eine mit Aufklebern umgerüstete US-Tastatur. Knapp fünfeinhalb Monate nach Erwerb zeigen nicht nur die ersten Tasten Abnutzungserscheinungen (die 2 und das M; letzteres erklärt sich durch meinen Namen, ersteres durch die Shift-Belegung), nein: Die Taste mit den spitzen Klammen < und > ist komplett abgenudelt. Und die braucht man bekanntlich ständig, wenn man HTML von Hand auszeichnet …

26 Feb 2009 Time is money

Kronos

Adobes Weblaufzeitumgebung AIR bringt interessante, platformübergreifende Applikationen auf den Desktop. Neben dem grandiosen twitter-Client twhirl finde ich persönlich auch Kronos, eine Applikation zur Zeiterfassung, sehr interessant.

In Kronos legt man einfach für eine Tätigkeit einen Eintrag an, wählt diesen aus und drückt „Start“ – schon misst Kronos die Zeit, die man an einem bestimmten Projekt arbeitet.

Ergänzend dazu kann man, und das ist der eigentliche Clou an Kronos, für jedes Projekt einen individuellen Stundensatz angeben, der dann sogar verwendet wird, um „live“ den Verdienst zu ermitteln – eine tolle Motivationskrücke! ;-)