14 Sep 2009 Trüffelschwein für Cover

Ich verwende, auch wenn ich mich gleich dafür auslachen lassen muss, mittlerweile auf dem Windows-PC iTunes, und zwar rein als MP3-Jukebox. Was bedeutet, dass ich keinen Zugang zum iTunes-Store habe und auch keinen will, was widerum bedeutet, dass ich keine CD-Cover aus besagtem Store abrufen darf, falls die MP3-Dateien kein Cover enthalten.

Nun könnte man sich mühsam durchs Netz googlen und das in Handarbeit erledigen, aber warum? Der Album Cover Finder macht genau das schon in der freien Version völlig perfekt und findet zudem Cover genau im passenden Format für iTunes.

09 Aug 2009 Doch nochmal: Untertitel

Nach diversen Testreihen muss ich das leidige Thema Untertitel auf der WD TV nun doch nochmal rekapitulieren.

Was man eigentlich will

Eigentlich will man dem MKV-Container Untertitel im SUB-Format mitgeben, da bei diesem Format der fehleranfällige und zeitraubende Schritt OCR entfällt. Mir ist es jedoch (bislang?) nicht gelungen, SUB-Untertitel so zu generieren, dass die WD TV sie lesbar darstellt. Sollte jemand eine Methode kennen: Immer raus damit!

Ebenso will man die Untertitel definitiv mit in den MKV-Container einbinden („muxen“); das ist einfach aufgeräumter und ebenfalls weniger fehleranfällig, allein, weil man die Untertiteldatei so nicht versehentlich löschen kann.

SRT to the rescue

Die Übergangslösung, bis Handbrake nicht hart kodierte Untertitel unterstützt und das alles automagisch in einem Rutsch erledigt, ist also, Untertitelspuren separat via OCR ins SRT-Format umzuwandeln und diese mittels mkvtoolnix nachträglich in den Container einzufügen.

Dabei ist mir ein erster Nachteil des MKV-Containers aufgefallen: MKV unterstützt anscheinend weder Formatierungen in noch Positionierung von SRT-Untertiteln. Beides nutzt, soweit ich das getestet habe, die WD TV aber auch bei seperaten Untertitel-Dateien nicht, insofern ist es egal.

Zum Erzeugen der SRT-Dateien verwende ich mittlerweile doch SubRip an Stelle von VobSub bzw. SubResync aus dem VobSub-Paket. SubRip bietet zwei klare Vorteile:

  1. Es kann einmal via OCR erkannte Zeichen in einer Datenbank speichern. Das beschleunigt den Erkennunsprozeß ungemein, wenn man diese Datenbank regelmäßig (manuell) speichert. SubResync hingegen setzt das OCR bei jedem Programmstart zurück
  2. Ebenfalls sehr nützlich ist die Funktion, gängige OCR-Fehler automagisch bereinigen zu lassen. Optisch ähnliche Buchstaben werden dabei zusammenhangsabhängig korrigiert. Auch das tut SubResync nicht.

Die WD TV besteht übrigens nicht darauf, Untertitel in Unicode serviert zu bekommen, somit kann man die Wahl der Kodierung getrost SubRip überlassen. Enthält eine Untertitelspur Zeichen, die Unicode notwendig machen, bietet SubRip das automagisch an.

14 Jul 2009 Zum letzten Mal (hoffentlich!): Untertitel

Nach viel rumprobieren und einigen Testläufen nehme ich nun alles, was ich jemals zum Thema „Untertitel“ behauptet habe zurück und behaupte das Gegenteil. Naja, fast. Wir erinnern uns: Es geht darum, auf einem Windows-System eine Untertitelspur zu einem H.264-Video zu erzeugen.

In der Tat will man generell .sub-Untertitel – die werden direkt aus der .vob-Datei des Films gezogen, laufen nicht über ein OCR … wenn sie nur nicht von z.B. der WD TV nahezu unleserlich dargestellt würden. .sub-Untertitel kann man mit VobSub, genauer gesagt mit dem VobSub Ripper, direkt aus der IFO-Datei einer DVD ziehen.

Die WD TV als zickige Diva (beim Thema Untertitel, und nur da!) möchte aber nun lieber .srt-Untertitel angefüttert bekommen, und auch das noch vorzugsweise in Unicode. Ob die dann „lose“ neben der Filmdatei auf dem Datenträger liegen oder in den Container mit eingemuxt werden, ist ihr hingegen herzlich egal (so lange zusammen gehörende Dateitypen den gleichen Dateinamen vor dem Präfix haben).

Das entsprechende Tool dafür im VobSub-Paket nennt sich SubResync. Da kommt dann wieder Texterkennung ins Spiel, aber das ist nun mal nicht zu vermeiden, wenn man Grafik (.sub) nach Text (.srt) umwandeln will. Wichtige Optionen in SubResync sind zum einen die Erzeugung von Unicode, zum anderen sollte man nur bei gegebenem Anlass die Datenbank leeren. In der merkt sich SubResync bereits erkannte Zeichen, und das beschleunigt das Unterfangen doch kollossal.

01 Jul 2009 Ein Hoch auf Bernies Jungs

Neuer PC

Ich darf vorstellen: Mein neuer Rechenknecht. Die Zeit war überreif, auf dem alten Kasten machten viele Dinge (Videokodierung, Spiele) einfach keinen Spaß mehr. Von Dingen wie Stomverbrauch und Lautstärke ganz zu schweigen – irgendwann kommt halt der Punkt, an dem aus alter Hardware zu alte Hardware wird.

Nach langen Überlegungen, die mangelnde Übersicht des Marktes für Teile eventuell durch einen Rechner von der Stange zu umgehen, fiel die Wahl auf Bernies PC-Shop in Lübeck. Gute Wahl.

Auf eine kurze Email, was der neue Ofen tun solle (nebst Preislimit), kam prompt ein passendes Angebot per Email zurück. Nach einem Wochenende grübeln Montag morgen in Auftrag gegeben, Dienstag mittag fertig zusammengeschraubt abgeholt. Perfekt. Den Laden kann ich Lesern aus der Region nur wärmstens ans Herz legen.

Eckdaten:

  • Athlon 64 X2 7750+
  • Asus M3A78-EM Mainboard
  • 2 GB RAM
  • 320 GB Festplatte (Samsung)
  • DVD-Brenner (LG)

Das Ganze in einem Midi-Tower mit 420 Watt-Netzteil, damit man ggf. dem Kasten eine potentere Grafikkarte spendieren kann, wenn es denn mal notwendig werden sollte – nach einem ersten Test mit WSC Real 09 scheint mir das aber für meine bescheidenen (Spiel-)Zwecke vorerst nicht nötig zu sein. Da reicht die OnBoard-Grafik ebenso wie der OnBoard-Sound.

17 Jun 2009 Drathlos verkabelt

Wenn man vom einen auf den anderen Tag Probleme mit einer Netzverbindung über UMTS bzw. HSDPA – wie z.B. spontane Verbindungsabbrüche oder schwankende Geschwindigkeit der Verbindung – hat, kann das an verschiedenen Dingen liegen.

  • Störungen durch aktive WLAN-Netzwerke in der Nähe
  • Störungen durch ein in nächster Nähe zum UMTS-Gerät gelagertes Mobiltelefon
  • generell intensivere Nutzung des UMTS-Netzes in der Umgebung durch Mobiltelefone
  • Wettereinflüsse wie etwa Sturm, Gewitter oder Regen
  • ggf. softwareseitige Störungen durch aktualisierte Treiber oder „exotische“, anbieterseitig nicht offiziell unterstützte Betriebsysteme

All das findet man, wenn man zum Thema im Netz sucht; all das erzählt einem der Onkel vom Support und rät „das einfach alles mal auszuprobieren“.

Nur auf die Idee, dass einfach das USB-Kabel, welches den UMTS-Stick mit dem Laptop verbindet, im Eimer sein könnte, auf die Idee muss man alleine kommen.