18 Okt 2009 Versuchsballon: Neue Waffe gegen Kommentarspam?

Ich habe kürzlich – eher zufällig – eine möglicherweise sehr nützliche (Neue? Mir schon.) Option im Spamschutz-Plugin für Serendipity „entdeckt“. Das bedeutet eine winzige Unbequemlichkeit für meine (kommentierenden) Leser, die eine potenziell große Erleichterung für mich bzw. das System bringen könnte: In Kuhzunft müssen (leider alle, nicht nur neue) Kommentatoren in diesem Blog einmalig ihre angegebene Email-Adresse bestätigen.

Wie funktioniert das? Muss ich was machen?

Nein. Ja. Jein.

Es bedeutet: Wer hier kommentiert, bekommt bei seinem ersten bzw. nächsten Kommentar eine kurze Email vom Blog. Diese enthält einen anzuklickenden Link, dann ist das Ganze auch schon erledigt.

(Bereits abgegebene Kommentare sind natürlich nicht betroffen.)

Was soll der Quatsch?

Das Blog merkt sich diese Kombination aus Benutzername und Email-Adresse. Kommentare des Benutzers mit dieser Email-Adresse (welche natürlich nirgends im Kommentarbereich veröffentlicht wird, sonst wäre es ja witzlos) werden ab dann zügig durchgewunken, was dazu führt, dass ich eventuell (muss mal gucken, wie das läuft) das Spamschutz-Plugin von s9y in nächster Zeit deutlich entlasten kann.

Ich danke schon mal für Eure Mitarbeit. Wer es gleich „hinter sich bringen“ möchte, kann das natürlich gerne in den Kommentaren zu diesem Eintrag erledigen.

Nachtrag: Adresswechsel

Interessant, welche Überlegungen so eine Technik aufwerfen kann: Gerald fragte mich via twitter (protected Tweet), was passieren würde, wenn man die Email-Adresse wechselt, ob man dann als Spam eingestuft werden könne?

Ich habe das schnell selbst getestet: Nein. Man erhält lediglich eine weitere Bestätigungs-Email an die neue Adresse und kann dann nach Bestätigung darüber (und über die erste Adresse) normal kommentieren, das sollte alles sein.

29 Jun 2009 Ein Schritt weg von Google

Mehr aus einer Laune und einem Hauch Spieltrieb heraus kümmert sich ab heute Piwik um die statistische Erfassung der Zugriffe auf meinen Webseiten und diesem Blog. Google Analytics habe ich bereits rausgeworfen.

Robert hat bereits genügend gute Gründe genannt, warum man Piwik benutzen möchte, es dürfte auch jedem halbwegs klar sein, warum man einen kleinen Kloß im Hals haben sollte, wenn man dem Suchmaschinenriesen noch mehr Daten zuschanzt als ohnehin schon.

Piwik überzeugt (mich zumindest) durch simple Einrichtung, übersichtliche Darstellung der gewünschten Daten und streßfreie Handhabung.

19 Feb 2009 Grün hatte ich noch nie

Als ich vor 9 Monaten – irgendwie auffällige Zeitspanne – zuletzt dem Blog ein neues Kleidchen überzog, da schwante mir bereits, dass ich den Grunge-Look eines nicht allzu fernen Tages satt haben würde. Dem allgemeinen Trend folgend (vgl. etwa die schlichte Eleganz bei serotonic oder Klaus – schnell hin, sonst stellt er es wieder um!), hat nun auch hier die Schlichtheit Einzug gehalten. Unter dem Gesichtspunkt streßfreier Frontendgestaltung über sämtliche Browserabarten hinweg sehr empfehlenswert übrigens.

Die Schlichtheit ist nicht allein optischer Natur, auch funktional galt die Devise: Alles, was keine Miete zahlt, fliegt raus!. Nein, ich habe die allseits beliebten Seitenleisten nicht vergessen – ich habe nur momentan keine Verwendung dafür. Alles, was an Seitenleistenschnickes noch bleiben durfte, ist im Wesentlichen in das nochmals verfeinerte Archiv verbannt. Der Eintragsfuß ist merklich leichtgewichtiger, stets darauf vertrauend, dass meine kleine Besucherschar vor Intelligenz strotzend ohne Frontendkrücken den Weg zu Trackback-URL, Permalink und Kommentarformular finden wird. (Macht mir keine Schande!)

Bye bye, addThis-Widget. Ciao, letzte Artikel und Kommentare. Adios, „Antwort auf”-Dropdown im Kommentarformular. Icons? Auf ein Minimum reduziert! Wir müssen halt alle sparen in diesen Zeiten allgemeiner Teuerung. (Deswegen gibt's das Dropcap da oben jetzt auch nicht in jedem Artikel. Zur Feier des Tages und aus leichter Angeberei schien es mir hier aber angemessen.)

Ansonsten gibt es technisch nach wie vor hochelastische em-Maße (das war jetzt aber echt das letzte Mal – was 'ne Rechnerei!) und frei nach Richard Rutters vertikalem Rhythmus komponierte Zeilen und Abstände. Ich hoffe, das hält in jedem Browser und auch sonst – meine Test sagen: Ja. Kurze Testphase, alles nochmal überschlafen, ein oder zwei massentaugliche Features nachrüsten und dann verspreche ich: Diesmal wird es sogar released! Ehrenwort! (Naja. Mal gucken.)

So. Und wer jetzt was sagen will, kann sich gleich mal das Kommentarformular angucken. Ich hab da auch extra nochmal frisch gewischt.

27 Jan 2009 Lesercharts, der neue Feedschwanzvergleich

lesercharts.de ist ein interessantes Projekt – quasi ein Blogcounter mit einem etwas anderen Ansatz. lesercharts.de wertet weder nach Hits noch nach Backlinks, sondern nach Feed-Abonnenten, was allerdings nur für Blogs funktioniert, welche ihren RSS-Feed via Feedburner bereit stellen.

Stand jetzt läuft dieses Projekt von Frank Helmschrott und Steffi »Cindy« Nitzpon gerade mal drei volle Tage und listet bereits 280 deutschsprachige Blogs. Und praktischen Nutzen hat es auch – es vereinfacht es (für registrierte Blogs und mit einer gewissen Laufzeit) deutlich, »mal eben« den eigenen Abonnentenstand zu kontrollieren … ;-)

31 Dez 2008 Top 5: Statistik 2008

So kurz vor Ende der Messungen (Quelle ist übrigens Google Analytics) wird sich da nichts Wesentliches mehr verändern, also hier erstmal die fünf Hitkönige 2008 in diesem Blog:

  1. Die inneren Dämone des Ronnie O'Sullivan – hat übrigens mehr als doppelt so viele Hits wie Platz 2. Nicht übel, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur ein kommentierter Link ist.
  2. Gimp 2.4: Freistellen für Dummies – Es muss also eine Menge Dummies da draußen geben. ;-)
  3. mod_rewrite für Apache2 unter Ubuntu aktivieren – Da gebührt ein Teil der Ehre natürlich Dirk für seine Ergänzungen in den Kommentaren.
  4. Kieler Woche-Programm – Ist natürlich besonders lustig, da es sich hier um einen Eintrag zum Programm 2007 handelt, ebenso beim …
  5. Wegweiser zum Kieler-Woche-Programm – … der sich ebenfalls noch auf 2007 bezieht.

Die verweisenden Seiten sind eher unspannend: Das meiste, was von außerhalb hierher findet, kommt (mit Abstand) aus dem Serendipity-Forum, über Roberts Blog und aus dem Snookerblog, wobei die Übermacht des s9y-Forums enorm ist. Meine Webseite und die Bildersuche von Google hab ich mal nicht mitgezählt (beide liegen zwischen Forum und Robert).

Browserseitig habe ich hier 53,7 Prozent Firefox gefolgt von 33,8 Prozent Internet Explorer. Alles andere scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde. Der IE teilt sich in immerhin schon 57,4 Prozent in Version 7 und leider immer noch 41,8 Prozent in der kritischen Version 6. Wer der eine Witzbold mit IE 9.2 war, weiß ich auch nicht :-)