27 Dez 2009 Zwölf mal zwölf - und nun?

Wie man im Archiv sehen kann, war das Jahr 2009 in diesem Blog eine Art Experiment. 12 Monate mit jeweils genau 12 Einträgen, was mir im Vorjahr mitunter schon schwer gefallen war. Auch „Zwölf mal zwölf“ war mitunter schwierig. Teils fehlten einfach die Themen, teils die Zeit. In Zukunft wird mich sowas nicht mehr interessieren – ab 2010 wird hier in jedem Fall nur noch nach Laune gebloggt.

Die Schwierigkeit liegt in erster Linie darin, dass dieses Blog von Anfang an ein kruder, kunterbunter Themenmix war und noch ist – allerdings haben sich die Themen teilweise ausgelagert. Kurzes landet nun auf twitter, Snooker im Snookerblog. Andere Themen wie Fußball oder Linux stagnieren deutlich und sind (für mich) teilweise weniger interessant, teilweise von anderen Blogs bereits und besser abgedeckt. Es bleiben Privatkram, Taxi-Anekdoten und Fachliches, vor allem zu s9y, und da geht es schon weiter: Fachbeiträge sollen zumindest zum Teil rüber zu den Webkrauts, zudem weiß ich, dass weite Teile der Leserschaft sich nicht wirklich für s9y erwärmen können und von den mitunter ellenlangen Einträgen ein bißchen genervt sind.

Ich brüte noch darüber, wie ich das in Zukunft löse. Ein Ansatz wäre z.B., dieses Blog nur noch für Fachliches und s9y zu nutzen und den anderen Kram in ein posterous-Blog o.ä. auszulagern. Andererseits fand und finde ich solche „Fertigblogs“ immer irgendwie doof.

Wie seht Ihr das denn eigentlich? Alles so lassen, wie es ist? Klarere Trennung der Inhalte? Uns doch egal – mach, wie Du denkst?

02 Nov 2009 s9y mit jQuery zurechtbiegen

Wie ich bereits erwähnte, benutze ich im neuen Template YL 104 erstmals die Javascript-Bibliothek jQuery.

Neben einfachen Effekten wie dem Ein- und Ausblenden bestimmter Abschnitte oder der Vergrößerung von Grafiken setze ich jQuery stellenweise auch ein, um das DOM zu verbiegen. Stark vereinfacht gesagt kann man so mittels jQuery von s9y oder seinen Plugins generierten (X)HTML-Code verändern, ohne ihn im Kern oder Plugin bearbeiten zu müssen – natürlich nur für Besucher, die Javascript im Browser aktiviert haben.

Wofür genau setze ich das ein und warum?

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22 Okt 2009 Gescheitert: Versuchsballon

Ich erkläre hiermit den Versuchsballon in Sachen Spam für gescheitert. Sorry for the inconvenience, aber hier trudelt seit Tagen massenhaft Kommentar-Spam ein, und ich habe den Eindruck, dass es damit zusammenhängt. Eventuell „sitzt“ dieser Mechanismus, eine Bestätigungsemail von jedem Kommentator anzufordern, vor anderen Spamschutz-Mechanismen, keine Ahnung.

Als Alternative teste ich gerade das Spamblock Bayes-Plugin für s9y von Malte und kleinerChemiker.

19 Okt 2009 Schwarz-blau ist das neue grün

Gerade erst bekam ich ein Kompliment für mein Blog-Template, da habe ich auch schon wieder ein neues. Rasant, dieses Internetz.

So, mal abgesehen davon, dass schwarz-blau das neue grün ist, was ist noch anders und/oder neu?

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18 Okt 2009 Versuchsballon: Neue Waffe gegen Kommentarspam?

Ich habe kürzlich – eher zufällig – eine möglicherweise sehr nützliche (Neue? Mir schon.) Option im Spamschutz-Plugin für Serendipity „entdeckt“. Das bedeutet eine winzige Unbequemlichkeit für meine (kommentierenden) Leser, die eine potenziell große Erleichterung für mich bzw. das System bringen könnte: In Kuhzunft müssen (leider alle, nicht nur neue) Kommentatoren in diesem Blog einmalig ihre angegebene Email-Adresse bestätigen.

Wie funktioniert das? Muss ich was machen?

Nein. Ja. Jein.

Es bedeutet: Wer hier kommentiert, bekommt bei seinem ersten bzw. nächsten Kommentar eine kurze Email vom Blog. Diese enthält einen anzuklickenden Link, dann ist das Ganze auch schon erledigt.

(Bereits abgegebene Kommentare sind natürlich nicht betroffen.)

Was soll der Quatsch?

Das Blog merkt sich diese Kombination aus Benutzername und Email-Adresse. Kommentare des Benutzers mit dieser Email-Adresse (welche natürlich nirgends im Kommentarbereich veröffentlicht wird, sonst wäre es ja witzlos) werden ab dann zügig durchgewunken, was dazu führt, dass ich eventuell (muss mal gucken, wie das läuft) das Spamschutz-Plugin von s9y in nächster Zeit deutlich entlasten kann.

Ich danke schon mal für Eure Mitarbeit. Wer es gleich „hinter sich bringen“ möchte, kann das natürlich gerne in den Kommentaren zu diesem Eintrag erledigen.

Nachtrag: Adresswechsel

Interessant, welche Überlegungen so eine Technik aufwerfen kann: Gerald fragte mich via twitter (protected Tweet), was passieren würde, wenn man die Email-Adresse wechselt, ob man dann als Spam eingestuft werden könne?

Ich habe das schnell selbst getestet: Nein. Man erhält lediglich eine weitere Bestätigungs-Email an die neue Adresse und kann dann nach Bestätigung darüber (und über die erste Adresse) normal kommentieren, das sollte alles sein.