17 Dez 2009 Mehr zum Smashing Book

(Erster Eindruck)

Inhaltlich versucht das „Smashing Book“ etwas, was eigentlich unmöglich ist: Einen möglichst umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der Gestaltung und des erfolgreichen Betreibens von Webseiten zu liefern. Die Palette der Artikel reicht von User Interfaces und Layouttypen über Typografie und Farblehre bis hin zu Usability und verschiedenen Techniken der Optimierung (Performance, SEO). Hinzu kommen zwei – sehr interessante – Artikel: Ein „runder Interview-Tisch“ mit namhaften Experten sowie die Geschichte des Smashing Magazine.

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15 Dez 2009 Unique article design mit s9y (Teil 1)

Klaus fragte mich neulich™ per IM, ob und wie „Unique article design“ (vgl. Showcase-Blog bei coldheat.de) mit s9y umzusetzen sei.

Grundsätzlich und etwas oberflächlich lässt sich diese Frage mit „Aber klar. Sogar ziemlich simpel und (mit Einschränkungen) mit Bordmitteln.“ beantworten.

Praktisch ist das nicht ganz so leicht und man muss oder sollte Einiges dabei bedenken. Daher zunächst einmal ein paar Grundlagen zum Thema.

Was ist „unique article design“ überhaupt?

Ich bin darüber zum ersten Mal bei Jason Santa Maria gestolpert: Es bedeutet, einzelnen Artikeln eines Blogs jeweils ein individuelles Design zu verpassen.

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15 Dez 2009 Smashing Book: Erster Eindruck

Cover des Smashing Book

Jemand war so freundlich, mir das „Smashing Book“ zu schenken. (Nein, es war kein kostenloses Rezensionsexemplar!)

Was als erstes auffällt, ist die Tatsache, dass selbst die Versandtasche hier „designt“ wurde. Kein schnöde brauner Versandumschlag, sondern ein Pappschuber, der analog zum Buchcover ausgelegt ist. Das ist mal etwas Anderes, für meine Begriffe aber sinnfrei – nach dem Weg durch den Postversand kann man den Pappschuber getrost entsorgen.

Zudem ist das Ganze als Taschenbuch bzw. Broschur gebunden, was angesichts des für ein Fachbuch relativ zahmen Preises vermutlich den Kosten geschuldet ist, sich aber langfristig rächen dürfte.

Dafür wurde im Inneren nicht gespart – ausgestaltete Kapiteltitel, farbige Screenshots, insgesamt reichlich Illustration. Schade, dass der Index in einer wirklich sehr kleinen Schrift gesetzt wurde, um ihn auf eine Seite zu begrenzen. Unterhaltsam hingegen die Autorenübersicht, die in einer Art Fragebogen (übrigens komplett in Englisch, wie das ganze Buch) umgesetzt wurde. („Anzahl der Haustiere/Computer/Mobiltelefone“ oder „Schuhgröße“ ist doch etwas origineller als ein eher trockener Lebenslauf.)

Zum Inhalt des insgesamt 311 Seiten starken Werkes mehr in den nächsten Tagen – ich muss erstmal schmökern.

13 Dez 2009 Unnütz? twitter? Sie scherzen!

Vieles ist schon über Sinn und Unsinn von twitter geschrieben worden. Die leidige Frage von 1.0-Menschen, ob dort wirklich hunderte von Leuten lesen würden, dass man gerade Kaffee trinke, ist omnipräsent.

twitter kann mehr.

Vorhin etwa stöberte ich in den Referrern meiner Webseite nach Blogs, die meine Ports benutzen, und stolperte über einen schwedischen Eintrag, den ich nicht bzw. höchstens teilweise verstand.

Eine Anfrage via twitter und zwei Hinweise später hatte ich mit dem @Elchverleiher einen hilfsbereiten Sprachkundigen gefunden und eine Übersetzung bekommen.

(Wenn ich jetzt noch wüsste, wie die Schweden das Wort „eiscremeartig“ genau meinen … ;))

13 Dez 2009 Liebe Radiosender!

Eure mit dem Reimwörterbuch deutsch bedichteten, bestenfalls aushaltbar gesungenen, billig produzierten, auf Weihnachten getrimmten Coverversionen von ehrwürdigen Rock-Klassikern, die Ihr für „immer noch besser als »Last Christmas« …“ halten mögt, will wirklich niemand hören.

Spielt doch einfach Musik. Das wäre nett.