Klaus fragte mich neulich™ per IM, ob und wie „Unique article design“ (vgl. Showcase-Blog bei coldheat.de) mit s9y umzusetzen sei.
Grundsätzlich und etwas oberflächlich lässt sich diese Frage mit „Aber klar. Sogar ziemlich simpel und (mit Einschränkungen) mit Bordmitteln.“ beantworten.
Praktisch ist das nicht ganz so leicht und man muss oder sollte Einiges dabei bedenken. Daher zunächst einmal ein paar Grundlagen zum Thema.
Was ist „unique article design“ überhaupt?
Ich bin darüber zum ersten Mal bei Jason Santa Maria gestolpert: Es bedeutet, einzelnen Artikeln eines Blogs jeweils ein individuelles Design zu verpassen.
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Jemand war so freundlich, mir das „Smashing Book“ zu schenken. (Nein, es war kein kostenloses Rezensionsexemplar!)
Was als erstes auffällt, ist die Tatsache, dass selbst die Versandtasche hier „designt“ wurde. Kein schnöde brauner Versandumschlag, sondern ein Pappschuber, der analog zum Buchcover ausgelegt ist. Das ist mal etwas Anderes, für meine Begriffe aber sinnfrei – nach dem Weg durch den Postversand kann man den Pappschuber getrost entsorgen.
Zudem ist das Ganze als Taschenbuch bzw. Broschur gebunden, was angesichts des für ein Fachbuch relativ zahmen Preises vermutlich den Kosten geschuldet ist, sich aber langfristig rächen dürfte.
Dafür wurde im Inneren nicht gespart – ausgestaltete Kapiteltitel, farbige Screenshots, insgesamt reichlich Illustration. Schade, dass der Index in einer wirklich sehr kleinen Schrift gesetzt wurde, um ihn auf eine Seite zu begrenzen. Unterhaltsam hingegen die Autorenübersicht, die in einer Art Fragebogen (übrigens komplett in Englisch, wie das ganze Buch) umgesetzt wurde. („Anzahl der Haustiere/Computer/Mobiltelefone“ oder „Schuhgröße“ ist doch etwas origineller als ein eher trockener Lebenslauf.)
Zum Inhalt des insgesamt 311 Seiten starken Werkes mehr in den nächsten Tagen – ich muss erstmal schmökern.
Vieles ist schon über Sinn und Unsinn von twitter geschrieben worden. Die leidige Frage von 1.0-Menschen, ob dort wirklich hunderte von Leuten lesen würden, dass man gerade Kaffee trinke, ist omnipräsent.
twitter kann mehr.
Vorhin etwa stöberte ich in den Referrern meiner Webseite nach Blogs, die meine Ports benutzen, und stolperte über einen schwedischen Eintrag, den ich nicht bzw. höchstens teilweise verstand.
Eine Anfrage via twitter und zwei Hinweise später hatte ich mit dem @Elchverleiher einen hilfsbereiten Sprachkundigen gefunden und eine Übersetzung bekommen.
(Wenn ich jetzt noch wüsste, wie die Schweden das Wort „eiscremeartig“ genau meinen … ;))
Eure mit dem Reimwörterbuch deutsch bedichteten, bestenfalls aushaltbar gesungenen, billig produzierten, auf Weihnachten getrimmten Coverversionen von ehrwürdigen Rock-Klassikern, die Ihr für „immer noch besser als »Last Christmas« …“ halten mögt, will wirklich niemand hören.
Spielt doch einfach Musik. Das wäre nett.
Ich habe es nicht akut vor und es gibt auch keinen echten Anlass dazu, aber wenn ich müsste (ist mir neulich mal so aufgefallen), könnte ich quasi jederzeit Linux wie eine heiße Kartoffel fallen lassen und ebenso gut unter Windows arbeiten. Zumindest rein von der Anwendungsseite her – das Betriebssystem und die damit verbundenen Bedenken und Abneigungen lassen wir mal außen vor. Der Grund ist natürlich Open Source.
Firefox, Claws (alternativ eben Thunderbird), Handbrake, avidemux, Gimp, Inkscape, vlc, Open Office und Emacs gibt es mittlerweile für beide Betriebssysteme. Dank AIR sind sämtliche nennenswerte twitter-Clients von Hause aus multiplattformfähig. Mit xampp kann man vollkommen streßfrei einen lokalen Webserver aufsetzen. Zur Not käme ich mit FileZilla als FTP-Client klar, bestimmt fände sich auch eine Lösung für die verschiedenen Systeme zu Versionsverwaltung, die man so nutzt. Einen brauchbaren RSS-Reader müsste ich suchen, da Liferea nicht portiert vorliegt, aber da könnte man notfalls Claws/Thunderbird zweckentfremden bzw. erweitern – oder auf etwas webbasiertes wechseln.
Wenn ich mal viel zuviel Zeit habe, schaue ich mal, ob es sich genauso nahtlos auf einen Mac wechseln ließe, aber der Punkt hier ist doch: Open Source rockt, freie Software ist großartig und mittlerweile sogar größtenteils auf allen wichtigen Plattformen verfügbar. Ich glaube, wir würdigen das alle viel zu selten.