19 Nov 2004 Werner Köhler: "Cookys"
Cooky kocht aus Leidenschaft, möglicherweise, weil es mit der Leidenschaft in seinem jungen Leben in den Siebzigern nicht ganz so hingehauen hat, wie er sich das vorstellte. Jetzt - als Endzwanziger - betreibt er ein Restaurant, in dem man als Leser gerne arbeiten und noch lieber essen würde, und hält Rückschau auf sein (Liebes-)Leben in der Zeit der freien Liebe, Drogen und Musik, ausgelöst durch den Selbstmord seines alten Freundes Tom.
Hört sich nach einem Quarterlife-Crisis-Roman eines Späthippies an - ist aber lustig, überhaupt nicht sentimental und einfach nur schön. Allerdings so angenehm geschrieben, dass man es verdammt schnell durch hat.
Ungewöhnlich: hier gibt es nicht nur alle Rezepte aus "Cookys", sondern auch eine Discographie des Buches.




