Ich verwende, auch wenn ich mich gleich dafür auslachen lassen muss, mittlerweile auf dem Windows-PC iTunes, und zwar rein als MP3-Jukebox. Was bedeutet, dass ich keinen Zugang zum iTunes-Store habe und auch keinen will, was widerum bedeutet, dass ich keine CD-Cover aus besagtem Store abrufen darf, falls die MP3-Dateien kein Cover enthalten.
Nun könnte man sich mühsam durchs Netz googlen und das in Handarbeit erledigen, aber warum? Der Album Cover Finder macht genau das schon in der freien Version völlig perfekt und findet zudem Cover genau im passenden Format für iTunes.
Mehr oder weniger zufällig stellte ich gerade fest, dass ich jetzt seit einem Jahr twittere.
Ich schätze, daran sieht man, wie sehr bei mir twittern mittlerweile in den täglichen Netzgebrauch integriert ist. Ich starte mittlerweile twhirl noch vor meinem Feedreader. Ich verfalle in leicht katatonische Starre, wenn twitter mal down ist. Ich benutze mittlerweile Gravity, um mobil vom Handy aus zu twittern. Und ich habe die ganze letzte Woche nicht einen einzigen Blogeintrag geschrieben.
Hmpf. Ach, egal.
Ginge es rein nach Slogans auf Wahlplakaten, würde die FDP – zumindest nach den Plakaten, die hier™ plakatiert wurden – wahrscheinlich deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Ich habe bislang zwei Varianten gesichtet:
- Plakat 1 zeigt den Fraktionsvorsitzenden im schleswig-holsteinischen Landtag Wolfgang Kubicki. Slogan: „Wir können, was wir tun.“
- Plakat 2 zeigt den amtierenden Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle. Slogan: „Deutschland kann es besser“
Bin das jetzt nur ich oder fällt allen zu diesen Slogans eine ähnliche Replik ein?
- „Nämlich nichts.“
- „Na hoffentlich.“
Alles nicht so leicht mit der personalisierten Verhältniswahl …
Schon jetzt uneinholbar vorn: „Urlaubsvertretung“
Ja, es gibt nochmal einen spätsommerlichen Nachschlag. Ein Kollege von mir ehelicht kommende Woche, und da man dafür anscheinend eine Woche Urlaub braucht, „darf“ ich mal wieder in der Tagschicht mitspielen. Wer glaubt, dass das eine 38,5-Stunden-Woche mit 5 Arbeitstagen wird, liegt einen Tag und mindestens 5,5 – eher deutlich mehr – Stunden daneben.
Da hilft nur noch:

(Dieses Schild hat ein Kollege in „seinem“Taxi hängen, allerdings wird das „Schnauze halten“ normalerweise vom Taxameter verdeckt. Feigling.)
An meiner Schule gab es eine Lehrerin namens Frau R. (Deutsch und Geschichte), deren Aussage, man solle bitte aufhören, von „Büchern“ zu sprechen, Generationen von Schülern ein Rollen in die Augen getrieben hat. Die Begründung lautete nämlich, es gäbe nur zwei Bücher: Das „Buch der Bücher“ (hier weiteres Augenrollen einfügen) und das Telefonbuch – alles andere seien Texte.
Ein schlagfertiger Mensch, der mehrere Klassen über mir war, schrieb dann eines Tages in seinem Artikel (Nein: Text) für die Abizeitung, man möge bitte Frau R. erklären, dass es sich bei der Bibel um eine Sammlung von Schriftrollen und beim Telefonbuch um eine Namensliste handele.
(Die Reaktion von Frau R. auf diesen Wunsch ist leider nicht überliefert.)