19 Oct 2009 Schwarz-blau ist das neue grün

Gerade erst bekam ich ein Kompliment für mein Blog-Template, da habe ich auch schon wieder ein neues. Rasant, dieses Internetz.

So, mal abgesehen davon, dass schwarz-blau das neue grün ist, was ist noch anders und/oder neu?

Read more →

18 Oct 2009 Versuchsballon: Neue Waffe gegen Kommentarspam?

Ich habe kürzlich – eher zufällig – eine möglicherweise sehr nützliche (Neue? Mir schon.) Option im Spamschutz-Plugin für Serendipity „entdeckt“. Das bedeutet eine winzige Unbequemlichkeit für meine (kommentierenden) Leser, die eine potenziell große Erleichterung für mich bzw. das System bringen könnte: In Kuhzunft müssen (leider alle, nicht nur neue) Kommentatoren in diesem Blog einmalig ihre angegebene Email-Adresse bestätigen.

Wie funktioniert das? Muss ich was machen?

Nein. Ja. Jein.

Es bedeutet: Wer hier kommentiert, bekommt bei seinem ersten bzw. nächsten Kommentar eine kurze Email vom Blog. Diese enthält einen anzuklickenden Link, dann ist das Ganze auch schon erledigt.

(Bereits abgegebene Kommentare sind natürlich nicht betroffen.)

Was soll der Quatsch?

Das Blog merkt sich diese Kombination aus Benutzername und Email-Adresse. Kommentare des Benutzers mit dieser Email-Adresse (welche natürlich nirgends im Kommentarbereich veröffentlicht wird, sonst wäre es ja witzlos) werden ab dann zügig durchgewunken, was dazu führt, dass ich eventuell (muss mal gucken, wie das läuft) das Spamschutz-Plugin von s9y in nächster Zeit deutlich entlasten kann.

Ich danke schon mal für Eure Mitarbeit. Wer es gleich „hinter sich bringen“ möchte, kann das natürlich gerne in den Kommentaren zu diesem Eintrag erledigen.

Nachtrag: Adresswechsel

Interessant, welche Überlegungen so eine Technik aufwerfen kann: Gerald fragte mich via twitter (protected Tweet), was passieren würde, wenn man die Email-Adresse wechselt, ob man dann als Spam eingestuft werden könne?

Ich habe das schnell selbst getestet: Nein. Man erhält lediglich eine weitere Bestätigungs-Email an die neue Adresse und kann dann nach Bestätigung darüber (und über die erste Adresse) normal kommentieren, das sollte alles sein.

17 Oct 2009 Blind Melon

Gelegentlich empfehle ich hier in loser Folge Alben, von denen ich finde, dass andere Leute sie kennen sollten. Das selbstbetitelte Debütalbum von Blind Melon gehört dazu, und zwar vor allem für Gitarristen. Speziell solche, die mit einem zweiten Gitarristen zusammen in einer Band spielen.

Zwei Gitarren, das bedeutet normalerweise: Rhythmusgitarre und Leadgitarre. Im übelsten, ödesten Fall bedeutet es: Einer schrubbt Akkorde, der andere gniedelt dazu ein Solo. Ego-Wichserei in Musikform.

Die Herren an den Saiten bei Blind Melon hingegen beherrschen und demonstrieren meisterlich, wie man problemlos zwei (und sogar mehr als zwei) Saiteninstrumente (gelegentlich hört man da auch Mandolinen und sowas) ohne diese „klassische“ Rollenverteilung paart. Deswegen braucht dieses Album auch ein paar Runden, ehe es sich dem geneigten Ohr öffnet – die Herren verstehen es hervorragend, kleine Melodien zu verstecken, die man erst beim zweiten oder dritten Hören entdeckt, die sich dann aber wunderbar im Ohr festfressen.

14 Oct 2009 Spam-Meldung auf twitter: Wenig Transparenz

Es war überfällig: Der Microblogging-Dienst twitter bietet jetzt – meines Wissens derzeit ausschließlich über das Webinterface – eine Funktion, um Benutzerkonten zu melden, die unerwünschte Werbung, a.k.a. Spam, verbreiten.

Natürlich ist das alles (wie eigentlich ganz twitter) mehr so halbfertig bis beta, insofern erstaunt es nicht, dass twitter im offiziellen Blog bislang wenig dazu verlauten lässt, wie das genau funktionieren soll. Klar ist: Als Spam gemeldete Accounts werden:

  1. sofort aus der eigenen Followers-Liste entfernt.
  2. anscheinend von einem twitter-Team überprüft („Trust and Safety team“)

Man ist offensichtlich bemüht, dieses Werkzeug zur Verfügung zu stellen, aber gleichzeitig zu vermeiden, dass es missbraucht wird. Schöner wäre es allerdings meines Erachtens gewesen, wenigstens ein paar Informationen preiszugeben, unter welche Umständen das besagte Team ein twitter-Konto als Spam einzustufen gedenkt.

13 Oct 2009 Mäßigung und schwächlich

(Vorsicht, der Oktober könnte ein US-Serien-Themenmonat werden, wenn mir nicht bald was Anderes einfällt.)

Ich guck mich gerade – ursprünglich mehr so aus Wartezeit auf Alternativen auf DVD – durch die erste Staffel von „Bones“ und find's im Grunde ziemlich unterhaltsam. Zwei Dinge irritieren mich aber doch.

  1. Die weibliche Hauptfigur heisst mit Vornamen allen Ernstes Temperance, zu deutsch: „Mäßigung“. Die männliche Hauptfigur hingegen hört auf den Vornamen Seeley, was man eventuell mit etwas etymologischer Unschärfe mit „schwächlich“ übersetzen könnte. Beides sind leidlich passende sprechende Namen, aber gibt's die wirklich? Ich weiss, dass das in Amerika einigermaßen egal ist, aber gehört habe ich beide noch nie.
  2. Sollte es mir zu denken geben, dass ich völlig problemlos essen kann, während auf dem Bildschirm vor mir eine Leiche auseinandergenommen wird, von der im Normalfall nicht mehr allzu viel übrig (daher der Spitzname der Hauptfigur und Titel der Serie) ist und die durchaus einen eher unappetitlichen Anblick abgibt? Oder habe ich einfach nur eine gesunde Fähigkeit, Realität und Fiktion zu trennen?

Auch hier übrigens lauter – mir zumindest – unbekannte Gesichter, die ziemlich gute Arbeit leisten. Nix oscarverdächtiges, aber doch mehr als solide, allen voran die äußerst hinreißende Emily Deschanel, ältere Schwester der großartigen Zooey Deschanel, bekannt z.B. aus „Weeds“ und natürlich „Almost Famous“.

(Und wenn jetzt jemand in den Kommentaren zugibt, „Almost Famous“ nicht gesehen zu haben, dann muss ich leider ungehalten werden. Also behaltet es im Zweifelsfall für Euch.)