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19 Feb 2008 Endlich drahtlos

Hardware aus zweiter Hand, erfahrene Linux-Enthusiasten werden das bestätigen, ist immer für ein, zwei ausgelastete Abende gut. In diesem Fall handelte es sich um eine Kombination aus Speedport W 500V und einem Hercules Wireless-G HWGUSB2-54 WLAN-Stick. Letzterer blieb bei einem Kollegen übrig, es galt lediglich, das gute Stück unter Ubuntu 7.10 in Gang zu kriegen (eine Aufgabe, an der der Kollege schon unter Windows XP gescheitert war).

Ich spare mir den Schnelldurchlauf der gescheiterten Versuche und komme gleich dazu, wie es geht: Man folge der WLAN-Anleitung im deutschen ubuntuusers-Wiki, und zwar mittels ndiswrapper. Idealerweise blacklistet man wie dort beschrieben die Module rt2500usb, rt2x00usb und rt2x00lib und nimmt die Einrichtung komplett über wpa_supplicant vor. Mit networkmanager-gnome, wifi-radar und Konsorten verschwendet man da nur seine Zeit – das meiste in Ubuntu mag mittlerweile über grafische Interfaces machbar sein, in diesem Fall muss ein Editor ran. Und dann funkt das. Sogar mit WPA.

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4 Comments

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  1. * Falk (19.02.08, 06:22):

    Ich gratuliere. Ich hatte irgendwann verzwiefelt aufgegeben. Denn meine Versuche haben etwas geschafft, was ich noch nie erlebt hatte: Linux war hängen geblieben. Und das bei obiger Anleitung mit Editor!
    Funktioniert das auch mit WPA2?

  2. * YellowLed (19.02.08, 08:13):

    Kann ich leider nicht sagen. Ich war froh, als ich es mit WPA soweit hatte und finde auch, dass das reichen muss. Zumal ich heute abend dann noch einen selten zu Hause genutzten Dienstlaptop unter Windows mit einklinken muss.

  3. * André (19.02.08, 07:59):

    Ernsthaft… Deine Linux-Posts erinnern mich immer an Zahnarztbesuche, warum tust du dir das an?

  4. * YellowLed (19.02.08, 08:21):

    Erstens habe ich keine Kohle für einen Mac :-)

    Zweitens macht es durchaus auch Spaß, solche Problemchen anzugehen und zu lösen. Bißchen wie puzzeln.

    Und drittens – auch wenn das im Moment hier anders rüberkommen mag – ist es ja nicht so, dass ich 24/7 an irgendwelchen Hardwareproblemen herumschraube. Die mittlerweile meiste Zeit verbringe ich damit, ein sehr benutzbares System zu, äh, benutzen.

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