< Mein Freund, der Baum | IE6-Killer >

14 Nov 2007 Walk in, walk out

Neulich, da saßen die bessere Hälfte und meine Wenigkeit mit der H. zusammen. Die H. ist das, was mal jemand als »Sorgensäge« bezeichnet hat – halb Sorgenkind, halb Nervensäge. Nett, aber anstrengend, und dazu mit einem kräftigen Hau gesegnet.

Die H. ist mächtig esoterisch unterwegs. Auren kann sie spüren, bei kahlköpfigen Kerlen geht ihr die Galle über und wenn irgendwo ein kleines Mädchen halbwegs fehlerfrei Somewhere Over The Rainbow trällert, glaub H., die reinkarnierte Judy Garland vor der Nase gehabt zu haben. Kurz: Alles, was der gemeine Norddeutsche mit »Spökenkiekerei« bezeichnet, findet die H. wahlweise »perfekt« oder bisweilen auch mal »goldig«, auf jeden Fall aber klasse.

Aber man lernt immer was, wenn man mit der H. zusammensitzt. Ich weiß jetzt nicht nur, was ein Walk-in ist (ein Auswechselspieler beim Reinkarnieren), sondern auch wer Amy Winehouse ist (die ist laut H. wahrscheinlich ein Walk-in). Ob ich das wissen wollte, steht auf einem anderen Blatt …

Bevor sie mir aber erklären konnte, dass das kleine Mädchen von Tokio Hotel vermutlich der reinkarnierte Kurt Cobain als Walk-in ist, dachte ich mir »Walk out« und bin eine rauchen gegangen. Vermutlich bin ich ein reinkarnierter Kettenraucher und musste mein Pensum schaffen.

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