26 Sep 2007 Annie Proulx: »Schiffsmeldungen«
Nachdem er seinen Job, seine Frau und seine Eltern verloren hat, hält den Loser Quoyle nichts mehr in den Staaten – er folgt seiner alten Tante in die Heimat seiner Vorfahren: Neufundland. Kalt, ungemütlich und von bisweilen kauzigen Menschen bewohnt. Doch Quoyle und seine kleinen Töchter finden sich schnell zurecht auf der rauhen Felseninsel und werden heimisch.
Eigentlich, und das ist das Faszinierende, passiert in »Schiffsmeldungen« 400 Seiten lang nichts, zumindest nicht viel Ungewöhnliches. Das, was passiert, scheint in Neufundland normal und an der Tagesordnung zu sein, und eben das ist die große Kunst der Annie Proulx – das detailverliebte, bilderreiche Beschreiben. Auch eine Art, den Leser gefangen zu nehmen.





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