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12 Sep 2007 Gruppenselbstmord abgehört?

Aust wäre nicht Aust, hätte er nicht für den zweiten Teils seiner TV-Dokumentation »Die RAF« ein brisantes Ende gefunden.

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist im Rahmen der Recherchen zu besagter Dokumentation erstmals klar festgestellt und von offizieller Stelle zumindest durch die Blume auch bestätigt bzw. durch Akten belegt worden, dass nicht nur die Einrichtung einer Kommunikation zwischen den Zellen im Hochsicherheitstrakt von Stammheim nicht unterbunden, sondern diese auch angezapft, sprich: mitgehört, protokolliert wurde. Vermutet wurde dieses bereits vorher.

Der Knackpunkt aber ist: Wenn das generell der Fall war, spricht wenig bis nichts gegen die Annahme, dass auch in der Nacht der Befreiung der »Landshut« durch die GSG 9, also in der Nacht, als die in Stammheim einsitzende »erste Generation« ihrem Leben kollektiv ein Ende setzte, staatliche Ohren mitgehört haben. Beweisen lässt es sich natürlich nicht mehr.

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