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09 Aug 2007 Eden Nemesis N12S - Features

Zimmerlautstärke ist zwar so ziemlich das suboptimalste, was man sich für einen ersten, detaillierteren Test des neuen Bassamps vorstellen kann, aber hier zu Hause geht nun mal nicht mehr und geprobt wird erst morgen. Also zunächst nur ein erster Eindruck samt Features.

Es ist also ein Nemesis N12S aus der sogenannten Silver Series geworden. Charakteristisches Merkmal dieser Serie:

»The Silver Series offers a level of quality previously unavailable in a bass amplifier of its size [...]«

Das stimmt in der Tat, der Combo bietet viele Kleinigkeiten, die in dieser Preisklasse (empfohlener Verkaufspreis des Hersteller war mal 515,- Euro, bei MP steht er aktuell bei ca. 440,- Euro) nicht üblich sind. Zudem ertappt man sich kontinuierlich bei dem Gedanken: »Hey, da hat ja mal jemand nachgedacht!«. Aber der Reihe nach.

Das gute Stück bringt also 120 Watt RMS an die 8 Ohm des internen 12"-Speakers, welcher noch einen Tweeter für die hohen Töne dabei hat. An 4 Ohm (Stichwort: Zusatzbox – oder Alternativbox?) werden es gar 175 Watt RMS. Dabei ist er nicht wirklich kreuzbrecherisch schwer, zudem hat man gar die Wahl, über einen Koffergriff oder seitlich angebrachte Griffschalen zu wuchten. Zu den in dieser Preisklasse unüblichen Features zählen ein Effektweg (vor dem internen EQ; leider nicht regelbar), ein zwischen Preamp und Endstufe gelegener Recording Out (XLR, regelbar) sowie ein interner Compressor/Limiter (leider ebenfalls nur begrenzt regelbar). Interessante Features aus der Abteilung »nachgedacht« sind ein regelbarer Aux Input, über den man z.B. für Übungszwecke einen CD-Player einspeisen kann (via Cinch oder Klinke), sowie ein seperater Ausschalter für den internen Speaker (praktisch zum geräuschlosen Stimmen!). Zusätzlich zum klassisch simplen 3-Band-EQ (Bässe und Höhen »shelving type«, Mitten »band pass« – kann mir mal jemand erklären, was das genau ist?) gibt es einen Enhance-Regler, der bei flach eingestelltem EQ als »Ein-Regler-Sound-Einstellung« fungieren soll und das durchaus auch tut. Ebenso kann man Enhance und 3-Band-EQ kombiniert einsetzen.

Mehr dann morgen nach dem Härtetest …

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2 Comments

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  1. * DrNI (10.08.07, 11:25):

    Du solltest Equalizer als mehr als nur “Höhen, Mitten, Tiefen” ansehen. Naja ich weiß jetzt nicht, ob ich hier einen Vortrag in einem absondern sollte, evtl. wäre eine passende Lektüre vom Profi anzuraten. ;)

  2. * YellowLed (10.08.07, 11:47):

    Ich kann meinen EQ ansehen, so lange ich will – mehr als »Bass«, »Mid«, »Treble« wird nicht daraus ;-)

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