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14 Jun 2007 Snooker-Tipps II

Als ich vor vier Monaten meine ersten Snooker-Tipps bloggte, hatte ich gerade angefangen, regelmäßig zu spielen und war froh, wenn ich überhaupt einen sauberen Stoß zustande brachte. Mittlerweile bin ich dank dieser Matchpraxis durchaus in der Lage (sehr) kleine Breaks zu spielen, produziere nicht mehr annähernd so viele dämliche Fouls, und mein Spielpartner und ich sind durchaus in der Lage, auch mal 3 Frames an einem Abend halbwegs konzentriert durchzuspielen. Das hört sich mager an für vier Monate Spielpraxis, aber es ist halt ein Sport mit einer verdammt steilen Lernkurve.

Nun also einige vielleicht schon etwas fortgeschrittenere Tipps:

  1. Ruhe bewahren!
    Damit ist nicht so sehr die »mentale« Ruhe gemeint – die sicherlich auch wichtig ist –, es geht vielmehr um einen ruhigen Stand am Tisch. Dieser ist letztlich eine Kombination aus einer sicheren Bockhand (also die Hand auf dem Tisch, auf der das Queue ruht; je nach Stoß kann das mitunter haarig sein), einem sicheren und doch bequemen Stand und einer korrekten Haltung beim Stoß. Bei einem sauber ausgeführten Stoß sollte sich nur ein Körperteil bewegen: Der Unterarm, der als Hebel den Stoß ausführt.
  2. Benutze das Kinn
    Bei einer »lehrbuchmäßigen« Stoßhaltung ruht das Kinn auf dem Queue und dient als zusätzliche Führungshilfe, stabilisiert also zusätzlich zur Bockhand die anvisierte Queuelinie. So merkwürdig diese Haltung manchem Anfänger erscheinen mag – und so unmöglich sie bei manchen Stößen einzuhalten ist –, sie führt definitiv zu einem sicheren und damit erfolgversprechenderen Stoß.
  3. Wer nicht wagt …
    Gelegentlich muss man auch mal die sogenannten »Unmöglichen« versuchen – Stöße, die man sehr wohl schon im TV bei den Profis gesehen hat, die man sich selbst jedoch nicht zutraut. Es wird einige Fehlversuche bringen und den einen oder anderen Foulpunkt kosten, aber man sollte sich stets vergegenwärtigen: Wenn man den Stoß nie versucht, wird man ihn auch niemals können

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  1. YellowLeds Weblog: Snooker-Tipps III (17.10.07, 12:32)

4 Kommentare

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  1. * André (14.06.07, 12:52):

    hihi… “Bockhand”. Das klingt lustig

  2. * YellowLed (14.06.07, 13:05):

    Woher wusste ich, dass Du das lustig finden würdest?

  3. * André (14.06.07, 14:32):

    Ich habe keine konkrete Vorstellung davon, was das sein soll – aber es klingt lustig. Lass mich doch :)

  4. * Justin (17.05.09, 12:37):

    Also Snooker ist wirklich ein konzetrationssport.
    Man muss immer da bleiben und nicht in gedanken woanders denn dann sollte man es gleich lassen ich habe auch schon eine weile spielpraxis. Die gedanken auch immer bei der nächsten kugel haben und auf die stellung achten

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