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25 May 2007 Lückenhaft

Ich find's ja immer wieder faszinierend, wenn einem das eigene Erinnerungsvermögen einen Streich spielt und man stunden- oder tagelang partout nicht auf etwas kommt, von dem man genau weiß, dass man es weiß, aber es will einem einfach nicht einfallen.

Neulich z.B. brauste ich mit der Liebsten gen Ostsee, als im Radio »Sweet Child O' Mine« plärrte, woraufhin ich mich daran erinnerte, den Song zumindest angespielt schon mal live von Linkin Park gehört zu haben, deren neues Album übrigens eine Mogelpackung mit vergeschobener Antäuschunssingle ist. Das war bei Rock am Ring, als Guns N' Roses bzw. die Axl Rose Band absagte, woraufhin Limp Bizkit die Lücke füllen durften und »diese fiese Metalband mit den Masken« (da war sie die Lücke) den Slot von Rotkäppchens Combo einnehmen durften.

Gestern dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Slipknot. Geht doch

Praktischer ist es, wenn man einen Film (The Departed nämlich; jaja, ich war spät dran, aber was für ein Film!) guckt und sich die ganze Zeit fragt, a) wer diesen Cop spielt, der die ganze Zeit so herrlich fluchen darf und b) von wem dieses schmucke Folkpunk-Stück sein mag, welches im Soundtrack angenehm laut auffällt. Da schaut man in den Abspann und weiß mit ein wenig Kombinationsgabe: a) Mark Wahlberg (nein, ich habe ihn wirklich nicht erkannt) und b) The Dropkick Murphys.

Sonst hätte ich ja wieder Euch fragen müssen …

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2 Comments

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  1. * André (25.05.07, 22:21):

    Die neue Linkin Park ist ganz schlimmer 0815 Emo Kram, oder? Zumindest wirkt die Single auf mich so, die 20s, die ich davon gehört habe…

  2. * YellowLed (27.05.07, 12:59):

    Hm, nein. Die Single »What I’ve Done« finde ich eigentlich noch recht gelungen, aber auch recht typisch, was ich ja das Erschütternde an Linkin Park finde. Im Grunde machen die ja immer dasselbe, aber irgendwie gefiel es mir bisher trotzdem immer.

    Das neue Album ist aber ansonsten viel ruhiger, viel synthetischer, also praktisch kaum Gitarren. Klingt insgesamt ein wenig, als seien es die Outtakes von Mike Shinodas Soloalbum. Kurz: Öde. Und ein bißchen Emo, ja.

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