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02 Apr 2007 Vor der WM ist vor der WM

Noch etwas weniger als drei Wochen, dann beginnt im ehrwürdigen Crucible Theatre zu Sheffield der Höhepunkt – und gleichzeitig das Ende – der Snookersaison: Die Weltmeisterschaft. Titelverteidiger ist der mir trotz seiner Umstellung auf ein attraktiveres Spiel immer noch unsympathische Schotte Graeme Dott, der im letzten Jahr Peter Ebdon in einem Marathonfinale in die Knie zwang. Dott ist zudem frisch gebackener Champion der China Open.

Zeit für einen Saisonrückblick – wer gewann welches Main Tour-Turnier der laufenden Saison?

Bei den größeren Einladungsturnieren, die aber keine Ranglistenturnieren sind, sah es wir folgt aus:

Das provisional ranking ist leider noch auf dem Stand vor den China Open, nach dem Ken Doherty vor Graeme Dott und John Higgins führt – das dürfte sich nun zu Gunsten von Dott verschoben haben. Graeme Dott kommt also als Nr. 1 des provisional und mit dem frischen Titel der China Open zur WM, wo er Titelverteidiger ist … das erzeugt zum einen Druck, zum anderen ist es eine beeindruckende Vorlage. Subjektiv hatte ich eher das Gefühl, es sei keine allzu gute Saison für Dott gewesen.

Geht man nach Finalteilnamen bei Ranglistenturnieren, ist die »junge Garde« gut dabei, namentlich Neil Robertson mit zwei Turniersiegen, Jamie Cope mit zwei Finalniederlagen und Ding Junhui mit einem Sieg und der Niederlage im Masters. Allerdings haben junge Spieler bei der WM traditionell eher Schwierigkeiten mit den langen Matches, was speziell Cope auch zum Ende der China Open hin bereits zu schaffen machte. Am ehesten wäre aus dieser Gruppe dem Australier Robertson etwas zuzutrauen, der seine bislang beste Saison krönen könnte.

Die »alten Hasen« hatten ein eher schwieriges Jahr in puncto Turniersiege, dennoch könnte bei Ebdon, Hendry und O'Sullivan wie auch bei Higgins und Doherty die Erfahrung mit den langen Framedistanzen bei der WM ein entscheidender Faktor sein. O'Sullivan hat allerdings eine extrem schwere Auslosung – er trifft in der Autaktrunde bereits auf Ding und dann eventuell bereits auf Robertson. Ebdon könnte in der zweiten Runde bereits auf Stephen Lee treffen, der stets für eine Überraschung gut ist.

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