< Ab in den Orkan | Ich werd' zur Wildsau! >

23 Feb 2007 Selim Özdogan: »Ein Spiel, das die Götter sich leisten«

Frisch verliebt sind Mesut und Oriana mit dem nächstbesten Billigflieger vor dem Alltag in eine wildfremde Gegend geflohen. Rastlos und gierig – »Essen, schlafen, Sex – mehr braucht es nicht.« – irren sie durch die Fremde, auf der Suche nach sich und nach einander, bis Oriana Mesut beim Kartenlegen eine Begegnung mit einem für ihn sehr bedeutsamen Geist aus der Vegangenheit prophezeit. Als Mesut erfährt, dass sein lang verschollener Cousin Oktay in der Gegend gearbeitet haben soll, scheint klar, wohin die Prophezeihung seiner Liebsten deutet …

Wie kann man so viele kleine Geschichten in nur knapp 200 Seiten quetschen? Selim Özdogan präsentiert genau die Mischung, die er beherrscht wie kein Zweiter: Die Schönheit orientalischer Märchen aus 1001 Nacht gepaart mit der krassen, direkten Sprache Bukowskis, dazu ein Hauch Schamanentum und eine Prise Kifferromantik unterlegt mit frischen Hip-Hop-Beats und -Versen.

Zeitlos und modern zugleich, wunderschön obendrein – Lesebefehl.

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  1. YellowLeds Weblog: Lesebefehle: Die ersten Zehn (17.06.08, 08:31)

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  1. * DrNI (23.02.07, 09:08):

    klick Auf meinen Wunschzettel. Das wär ja nicht der erste Buchtipp von Dir, der mir Freude bereitet.

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