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04 Feb 2007 Mark Lindquist: »Sad Movies«

Zeke ist 25, lebt in Venice Beach mit der bildhübschen Schauspielerin Becky zusammen und hat einen Job in Hollywood, kurz: Ein traumhaftes Leben, oberflächlich betrachtet.

Unter der Oberfläche ist die Beziehung alles andere als gesund und der Job nicht eben traumhaft – Becky will ihn verlassen, zudem schreibt er lediglich Werbetexte für drittklassige Filmproduktionen. Er fühlt eine innere Leere, die selbst Alkohol, Drogen und Sex nicht mehr ausfüllen können. Und somit fragt sich Zeke, weshalb er sich eigentlich nicht umbringt.

»Sad Movies« ist schnell, dialoglastig und lakonisch, zudem relativ düster mit einem – für meinen Geschmack allerdings leicht gezwungen bis überzogenen – Einschlag ins Philosophische. Mich hat es nur sehr bedingt gefesselt, allerdings ist es eines der sehr wenigen Bücher, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass es als Film besser wirken würde als als Buch, eben aufgrund der Dialoglastigkeit. »Sad Movies« ist nicht schlecht, aber eben nicht so unbedingt mein Fall – ich nehme allerdings an, dass es mir mit Mitte zwanzig noch erheblich besser gefallen hätte …

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2 Comments

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  1. * André (04.02.07, 18:36):

    Ah ja, das könnte ich auch mal weiterlesen…

  2. * YellowLed (05.02.07, 00:23):

    Oder gleich »Carnival Desires« anfangen, das habe ich derzeit im Anschlag und halte es schon nach ca. 180 Seiten für sein Bestes.

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