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07 Jan 2007 Mark Lindquist: »Never Mind Nirvana«

Pete Tyler ist 36, ehemaliger Sänger einer Grunge-Band, nunmehr stellvertretender Staatsanwalt von Seattle, hat es dennoch nicht unbeding eilig, das alte Rock 'n' Roll-Leben aufzugeben und bekommt ausgerechnet in dieser Zeit einen Vergewaltigungsfall auf den Schreibtisch, der sich zu einer Reise in die eigene Vergangenheit mausert. Es beginnt ein rasend schneller, fesselnd erzählter Trip in die Musikszene Seattles (Post-Grunge), den man kaum aus den Händen legen mag. Und auch die ultimative Frage dieser Generation (»Pearl Jam oder Nirvana?«) muss gestellt werden. (In meinem Falle: Pearl Jam. Immer schon.)

Im Vorwort meiner Ausgabe von »Never Mind Nirvana« erzählt die deutsche Regisseurin Sandra Nettelbeck, ihr Kumpel Mark Lindquist denke sich bestenfalls Namen aus und schreibe ansonsten sein Leben auf, weshalb es eigentlich ungünstig sei, mit diesem Buch einzusteigen, was sich aber nicht vermeiden ließe, da seine früheren Bücher »Sad Movies« und »Carnival Desires« vergriffen seien und nicht mehr aufgelegt würden. Das Schöne ist, Lindquists Verlag hat es sich anders überlegt.

(An dieser Stelle übrigens nochmal ein dickes »Danke schön!« an Garvin!)

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4 Comments

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  1. * André (07.01.07, 14:25):

    Ich fand das Buch extrem langweilig. Da ich nicht aufgepasst habe, habe ich aufgrund einer Amazon Empfehlung nun Sad Movies gekauft, was nach ca. der Hälfte aber deutlich besser zu sein scheint.

  2. * YellowLed (07.01.07, 14:54):

    Sollte es Dir doch noch langweilig werden, meine Adresse steht im Impressum auf der Webseite ;-)

  3. * André (07.01.07, 18:20):

    Mal ehrlich, wie fandst du denn NMN nun? Das geht aus dem Eintrag nicht hervor, das liest sich wie ein Klappentext

  4. * YellowLed (07.01.07, 23:59):

    Ich fand es ziemlich gut. Keine »große Literatur«, sicherlich, aber gut. Zügig erzählt, in einer klaren Sprache, in einem Szenario angesiedelt, mit dem ich mich identifizieren kann, und sogar beim Übersetzen angenehm wenig »eingedeutscht«. Ich habe es – mehr oder weniger – während einer Schicht nebenbei verschlungen, was schon mal ein gutes Zeichen ist.

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