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29 Jun 2005 NBA College Draft 2005

Der (die?) Draft 2005 ist erledigt. Der (vermeintliche) "big prize" (so es sowas heutezutage im (in der?) Draft überhaupt noch gibt), Andrew Bogut, ein technisch versierter 7-Footer, ging an die Milwaukee Bucks. An Nummer 2 griffen die Atlanta Hawks zu Marvin Williams, einem Freshman aus North Carolina (MJs College), dem ein weiteres Jahr College sicherlich besser getan hätte (sic!). Als letzter der Top 3 verpflichteten die Utah Jazz einen potentiellen neuen Stockton, nämlich Deron Williams aus Illinois.

Der erste High School-Abgänger ging als Nummer 6 über den Tisch: Martell Webster aus Seattle wird künftig den Flügel der Portland Trailblazers (oder doch ihre Bank?) verstärken. Insgesamt wurden 9 Spieler direkt von der High School gedraftet, 3 davon in der ersten Runde.

Erster Ausländer im Draft war der spanische Power Forward Francisco Vazquez (Malaga) an Nummer 11, der künftig das Jersey der Orlando Magic tragen wird. Insgesamt wurden 14 Ausländer gedraftet (damit sind nur diejenigen gemeint, die nicht von einem College in den USA kommen), die meisten jedoch erst in der zweiten Runde.

Kleinster gedrafteter Spieler war Nate Robinson, ein hochgelobter Point Guard von der Washington University, den sich die Phoenix Suns an Nummer 21 sicherten. Robinsons Größe wird mit 5-9 (also etwa 1,75 Meter) angegeben, er scheint jedoch eher 5-7 (1,70 m) zu sein. Ein zweiter Spud Webb?

Der längste gedraftete Spieler kommt aus Litauen und hört auf den - gerade für amerikanische TV-Kommentatoren - leicht auszusprechenden Namen Martynas Andriuskevicius. Er mißt stattliche 7-2 (ca. 2,18 Meter), kommt von Zalgiris Kaunas und sein XXXL-Jersey strahlt künftig in den Farben der Orlando Magic.

Insgesamt eine relativ ausgeglichene Draft was die Positionen angeht. Urteile, wer davon ein echter Leistungsträger werden kann, verkneife ich mir - das ist angesichts der zunehmenden Zahl von High Schoolern, vorzeitig vom College abgegangenen und Europäern schlicht unmöglich. Es scheint mir jedoch so, als gäbe es in diesem Jahr relativ wenige, die sofort helfen können.

Nachtrag: Kaum ist der Eintrag im Blog, trudeln auch schon die ersten Trade-Meldungen über die erwähnten jungen Männer ein: Phoenix verschacherte Robinson im Doppelpack mit Quentin Richardson nach New York. Im Gegenzug erhalten die Suns Kurt Thomas und den Pick #54, Dijon Thompson. Andriuskevicius geht zu den Cleveland Cavaliers, Orlando erhält im Gegenzug einen 2nd-Round-Pick 2006 plus eine unbekannte Summe.

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  1. YellowLeds Weblog: NBA College Draft 2006 (29.06.06, 13:03)

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