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18 Dec 2006 Harry Rowohlt: »In Schlucken-zwei-Spechte«

»Ihr sitzt doch ohnehin immer in der Kneipe und erzählt Euch gegenseitig Geschichten. Lasst doch einfach mal ein Tonband mitlaufen.« hat Verleger Klaus Bittermann zu Ralf Sotscheck gesagt. Der zweite Teil von »Ihr« war Harry Rowohlt, und der Tatsache, dass beide Bittermanns Rat gefolgt sind, verdanken wir eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, die erzählt wird, indem zwei Wortakrobaten sich im Ping-Pong-Stil unterhalten und dabei eigentlich ständig in die unterhaltsamen Nebensächlichkeiten abschweifen.

Natürlich begegnet der geneigte Rowohlt-Fanatiker dabei immer mal wieder Anekdoten, die er bereits aus anderen Werken des »Bären von geringem Verstand« kennt, aber das macht nichts, denn Ralf Sotscheck gelingt es nicht nur ab und zu, Harry zurück zum eigentlichen Thema zu lotsen – was an sich schon einer unmenschliche Leistung ist, wenn man es mit dem »Paganini der Abschweifung« zu tun hat –, sondern er schafft es auch, ein paar Details aus ihm herauszukitzeln, die noch nicht Allgemeingut sind.

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