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18 Oct 2006 Die Qual der Wahl

Mit das Schönste an einem Desktop-PC auf Linux-Basis ist die Qual der Wahl in Sachen Desktop. Es mag Windows-Nutzer irritieren, aber unter Linux bzw. allen unixoiden Systemen hat man etliche verschiedene grafische Oberflächen zur Auswahl.

Grob unterteilen lässt sich das in Windowmanager (WM) und Desktop Environments (DE). Sehr vereinfacht kann man sagen, ein DE ist ledigleich ein WM plus speziell für dieses DE entwickelte Applikationen mit einheitlichem "Look & Feel". Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich seit einiger Zeit weder KDE noch Gnome verwende.

Ich browse mit Firefox, mein Feedreader ist liferea, Mails und News erledigt gnus, editiert wird mit Emacs. Das sind die Anwendungen, welche ich täglich benutze. Bestenfalls regelmäßig nutze ich einige wenige Anwendungen, die einem der "großen" DEs zugeordnet sind wie amaroK oder gFTP. Und das Schöne ist: Um diese nutzen zu können, muss ich keinesfalls das gesamte DE installiert haben, sie laufen völlig problemlos auch unter Xfce oder jedem anderen Windowmanager.

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6 Comments

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  1. * André (18.10.06, 14:21):

    Hmm, das sind alles so Gründe die immer wieder als Pro Linux Argumente angeführt werden, im Endeffekt aber doch eher Contra Argumente sind. Die meisten User wollen sich mit sowas nämlich nicht aufhalten, die wollen einfach den Computer anmachen und loslegen…

  2. * YellowLed (18.10.06, 14:25):

    Äh, und? Diese Wahl wird ihnen ja üblicherweise seitens der Distribution abgenommen. Jede Linux-Distribution hat einen Default-Desktop, in Europa meistens KDE.

  3. * André (18.10.06, 15:01):

    Ja, aber z.B. Mozilla Anwendungen werden für Gnome optimiert, unter KDE sollst du gefälligst Konqueror nutzen usw. Ein Hoch auf OSX, basta! (Ja, ich bin mir dessen Unix-Kern durchaus bewusst)

  4. * DrNI (18.10.06, 19:58):

    Die Lösubg ist ja schon raus: Wer keinen Bock auf Wahl hat und sich lieber entmündigen lassen will, der kann ja OS X benutzen. Muahaha.
    Aber mal ehrlich, eine Wahlmöglichkeit wahrnehmen zu können setzt immer eine gewisse Bildung voraus.

  5. * YellowLed (19.10.06, 00:17):

    Nein, eben das ist ja mein Punkt: Ich habe derzeit weder KDE noch Gnome in vollem Umfang installiert. Dennoch nutze ich problemlos Anwendungen, die einem der beiden zugeordnet sind (was im Übrigen – zumindest meinem Verständnis nach – nichts mit “optimiert” zu tun hat). Mal ganz davon, dass ich die Mozilla-Gnome-Verbindung irgendwie nicht sehe …

  6. * DrNI (19.10.06, 11:42):

    “Optimiert” kann sich höchstens auf das Aussehen der Drucken- und Speichern-Dialoge beziehen. Es ist kein Problem, Akregator mit Firefox zu verknüpfen und Thunderbird mit Konqueror. Ersteres mache ich auf meinem Desktop, zweiteres auf meinem Laptop. Automatisch geht das allerdings nicht. Aber da ich sowieso kein Handwerker bin und meine Fähigkeiten sich auf Denken beschränken, ... nunja egal. Ist ja nicht OS X. ;-)
    Bei der Arbeit benutze ich übrigens Gnome, das läuft in einem VNCviewer auf einem tschechischen Server…

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