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10 Oct 2006 Nick Hornby: "A Long Way Down"

In einer Londoner Silvesternacht treffen sich Maureen, eine alleinstehende Hausfrau Anfang 50 mit einem erwachsenen, behinderten Sohn, Martin, ein wegen einer publik gewordenen Affäre mit einer Minderjährigen geschasster und von seiner Familie verlassener Fernsehmoderator, Jess, eine wütend vor sich hin pubertierende Politikertochter, und JJ, ein amerikanischer Musiker mit frisch aufgelöster Band und Beziehung, auf einem Hochhausdach. Alle vier haben die Absicht, sich von diesem Dach zu stürzen, keiner tut es schließlich. Statt dessen beschließen diese vier Personen, die augenscheinlich nichts gemein haben, sich gegenseitig am Leben zu halten.

Nick Hornby ist ein bißchen wie Pearl Jam, finde ich: Immer noch gut, aber nicht mehr so gut wie am Anfang. "A Long Way Down" liest man flüssig runter, lacht hier und da und wundert sich über die Ungeschicktheit, die überraschenden Momente immer da anzubringen, wo gerade ein neuer Teil des Romans beginnt.

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