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06 Aug 2006 Backup-Tücken

Hier liegt eine nutzlose Spindel DVD+RW-Rohlinge herum, die ich nicht zum temporären Brennen von MythTV-Aufnahmen nutzen kann, weil mein DVD-Player augenscheinlich keine RWs abspielen mag. Nun gut, dachte ich mir, nutze ich diese RWs halt für Backup-Zwecke.

Hier lagert ein relativ großer Datenbestand (ca. 18 GB), der mehr oder weniger stetig anwächst und gelegentlich gesichert werden müsste - im Prinzip wunderbar für DVD+RW. Eigentlich auch relativ simpel mit dem guten, alten tar zu lösen: Man generiere ein multiple-volume-Archiv, welches man dann verteilt auf die RWs brennt. Denkste.

Hürde 1: Wie groß dürfen die Archivteile eigentlich sein? Richtig, maximal 2 GB, weil es sich um eine DVD mit ISO9660-Dateisystem handelt, dessen maximale Dateigröße auf 2 GB begrenzt ist. Das errreicht man, indem man dem tar-Aufruf mittels -L 2000000 ein Größenlimit für die Archivteile mitgibt.

Hürde 2: multiple-volume hieß bei tar ursprünglich, dass nach einem bestimmten Datenumfang ein neues Backupmedium eingelegt wurde. In diesem Fall läuft aber das Backup zunächst auf Festplatte und die Dateien werden anschließend auf DVD gebrannt. Dieses Tutorial erklärt, wie es geht.

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