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23 Mar 2005 Bjørn Erik Sass: "Herrenbesuch"

Ein schöner Zufallsfund im (lokalen) Buchladen meines Vertrauens.

Ich-Erzähler Kurt ist ein neurotischer Soziologiestudent mit Hang zu Yoga und Bachblütentherapie. Mit 26 beschließt er zusammen mit seinem Freund Jens, aus dem "Hotel Mama" in einer ostseenahen Kleinstadt in einer wilde WG in der großen Stadt (Kiel - dazu sag ich jetzt mal nix) zu ziehen, damit beide Herren endlich ihrem Dasein als männliche Jungfrauen ein Ende setzen können. Begleitet von Frauke, seiner Homöopathin, und dem Ladykiller Ingo als Ratgeber aus der Praxis, gestaltet sich der Weg ins Frauenparadies aber doch schwerer, als gedacht.

Dieses Buch ist natürlich ein gefundenes Fressen für jemanden wie mich, der alles ansatzweise Esoterische und alternativ Heilkundliche grundsätzlich erstmal für Schnickschnack hält. Aber es ist auch herrlich leicht erzählt, von neurotischen Randnotizen zersetzt und hat damit angenehm sympathische Protagonisten und in einigen Zitaten enormes Prust-Potential. Und obwohl Bjørn Erik Sass der Erfinder des Abschweifens sein muss, liest es sich sehr flüssig.

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