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28 Apr 2006 Tool - 10,000 Days

Im Moment - d.h. zweiter Durchlauf, erster in Ruhe; und dieses Album wird (wie jedes Tool-Album) einige Durchläufe brauchen - klingt die neue Tool irgendwie "back to the roots". Nicht so - vergleichsweise - relativ simpel wie "Undertow", aber auch nicht ganz so sperrig wie "Lateralus". Die überdurchschnittliche Songlänge (im Mittel so 7-8 Minuten bei 11 Tracks) muss sein, solche Musik braucht Zeit, um die Spannungen aufzubauen, von denen sie lebt.

Wie immer gut kaschierte krumme Rhythmen und Takte, wie immer Spärisches gemischt mit Saftigem. Und das Cover - whoa! Wer auch immer behauptet, seit der Verbannung des Vinyls gebe es keine spannenden Artworks mehr - eat this. Das ins Digipak eingearbeitete Booklet besteht aus stereoskopischen Bildern, in die äußere Digipak-Klappe ist eine dazu passende (und nötige) Brille eingearbeitet. Sehr abgefahren.

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  1. YellowLeds Weblog: Hitfabrik (08.05.06, 21:56)

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  1. * rland (04.05.06, 10:06):

    das erste tool-album, das nach einem früheren klingt. bis jetzt war alles anders, doch nun scheinen sie ihrem stil treuer denn je geworden zu sein. die verwandtschaft zu lateralus ist unüberhörbar. nicht, dass mich das stört; ganz im gegenteil: fantastisch!

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