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17 Feb 2005 David Schickler: "Die Kunst des Küssens in Manhattan"

David Schickler hat Politologie studiert und schreibt jetzt Romane, die mich an einen meiner Lieblingsfilme erinnern. Soll das ein Wink des Schicksals mit dem Zaunpfahl sein? Andererseits erinnert mich das Buch mindestens ebenso sehr an einen Film, den ich immer noch nicht ganz verstanden habe. Egal, verfilmbar wäre dieser Roman allemal.

Schickler erzählt 11 Geschichten, in denen es mal romantisch, mal bizarr, mal idyllisch, mal diabolisch um die Liebe in Manhattan geht. Was zunächst wie eine lose Zusammenstellung von Einzelgeschichten erscheint, entpuppt sich schnell als durchdachter Zusammenhang, der nicht nur dadurch entsteht, dass alle Protagonisten im selben Gebäude wohnen.

"Die Kunst des Küssens in Manhattan" ist nicht perfekt - einige Geschichten sind liebenswert, andere auf eine fast abstruse Art faszinierend, einige direkt langweilig. Interessanterweise liegen letztere in der Mitte und am Ende ärgert man sich, dass man sie nur überflogen hat. Denn am Ende wird es richtig spannend.

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