< Freier Flash-Player | Nick Hornby: "How to be good" >

10 Jan 2006 The Big Dipper

Jörg berichtet u. A. über den "Big Dipper": Wilt Chamberlain, einer der legendären Center in der Geschichte der NBA.

Die überragendeste Zahl in der Karriere von "Wilt the Stilt" ist allerdings mitnichten sein 100-Punkte-Spiel 1962 gegen die Knicks (ganz davon abgesehen, dass man, so weit ich weiß, aufgrund eines Radiomitschnittes sogar bezweifelt, dass es wirklich 100 Punkte waren).

  • 1960 holte er in einem Spiel gegen Boston 55 Rebounds
  • In der Saison '61/'62 machte er im Schnitt(!) 50.4 Punkte/Spiel für Philadelphia
  • 1968 holte er gegen Detroit als einziger NBA-Spieler jemals (meine Quelle hierfür ist von 1993, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es seither jemand geschafft hätte) einen sogenannten "triple double double": 22 Punkte, 25 Rebound, 21 Assists

Die Statistik-Abteilung der 76ers geht davon aus, dass Letzteres unschlagbar sein dürfte.

Möglicherweise ist es aber auch ein weiterer Rekord des 1999 verstorbenen Hünen aus Philly: 1962 spielte Wilt (aufgrund zahlreicher Overtime-Spiele) im Schnitt 48,5 Minuten - wobei ein Spiel (offiziell) bereits damals nur 48 Minuten dauerte ...

0 Trackbacks

Trackback-URL

  1. No Trackbacks

6 Comments

RSS Feed (Comments) for this entry

  1. * Leodator (10.01.06, 14:54):

    Also, das mit dem 100 Punkten ist so eine Sache. Meine im Artikel angebene Quelle berichtet zum Beispiel auch darüber, dass die Partie 46 Sekunden vor Schluss abgebrochen wurde, da die Fans nach Wilts 100. Punkt das Spielfeld stürmten. Und ob es nun 100 waren oder 99 – wer kann das schon so genau zählen:)))

    Allerdings hätte Kobe Bryant neulich gegen Dallas vielleicht in die Nähe dieser Marke kommen können. Immerhin hatte er nach drei Vierteln schon 62 Punkte auf dem Konto. Eigentlich schade, dass er danach nicht weiterspielen durfte, konnte, wollte…

  2. * YellowLed (10.01.06, 17:51):

    Nun, über 60+ Punkte kann ich eigentlich nur lächeln – das hat His Airness mehrfach geschafft, als Scottie Pippen und Horace Grant noch Frischlinge waren. Gewonnen haben die Bulls dennoch nicht(s).

    David Robinson hat, wenn ich mich richtig erinnere, mal 71 gemacht, was auch noch reichlich weit weg von 100 wäre – ich bin mir nur nicht mehr so sicher, ob das das Spiel war, in dem er einen “quadruple double” gemacht hat (also in 4 Statistik-Kategorien mindestens 10; Punkte, Rebounds, Assists und Blocks dürften es da gewesen sein).

  3. * Leodator (10.01.06, 18:39):

    Hier sind alle Quadruple Doubles der NBA-Geschichte:

    There have been four NBA quadruple-doubles: Nate Thurmond (22 points, 14 rebounds, 13 assists, and 12 blocks) for the Chicago Bulls in 1974-75, Alvin Robertson (20 points, 11 rebounds, 10 assists, and 10 steals) for the San Antonio Spurs in 1985-86, Hakeem Olajuwon (18 points, 16 rebounds, 11 blocks, and 10 assists) for the Houston Rockets in 1989-90, and David Robinson (34 points, 10 rebounds, 10 assists, and 10 blocks) for the Spurs in 1993-94.

    War also nicht Robinsons 71 Punkte-Spiel!

    Quelle: http://www.findarticles.com/p/articles/mi_m0FCJ/is_7_29/ai_84895034

  4. * YellowLed (10.01.06, 22:41):

    Dann nicht. Aber es gab ein Spiel, in dem er 71 Punkte gemacht hat (was wohl so eine Art Rekordangriff sein sollte, zumindest haben die restlichen Spur [laaange vor Duncan] damals “give it to David” gespielt).

    Der unglaublichste, nicht zu brechende NBA-Rekord überhaupt ist meiner Meinung nach übrigens der “season triple double” von Oscar Robertson anno ’61/‘62: 30.8 PPG, 12.5 RPG, 11.4 APG (im Schnitt am Ende der Saison!) – es sei denn, LeBron James legt nochmal ‘ne Schippe drauf …

    Larry Bird war übrigens mal knapp vor einem “quadruple”. Ihm fehlte 1 lächerlicher Steal, was den Punktezählern mitten im 3. oder 4. Viertel eines Spiels auffiel, in dem Bird (ähnlich wie Kobe neulich) längst ausgewechselt war. Bird wurde dann vom Coach gefragt, ob er für den einen Steal nochmal rein wolle. O-Ton: “No, thanks, Coach. I’d rather take the night off.” Hat irgendwie auch Stil …

  5. * Leodator (12.01.06, 09:07):

    Von den aktuellen Spielern traue ich das quadruple double am ehesten Andrei Kirilenko zu, evtl. auch noch Dwyane Wade. Ein Season Triple Double wird wohl selbst LeBron nicht schaffen können, dafür gibt es heutzutage einfach zu wenig Punkte in einer Partie.

  6. * YellowLed (12.01.06, 14:20):

    Nun gut – Wade muss man alles zutrauen und Kirilenko ist sicherlich einer der vielseitigsten Spieler. Ich würde nach wie vor aber weder Jason Kidd noch Kevin Garnett diesbzgl. unterschätzen, obwohl zumindest Kidd langsam “in die Jahre kommt”.

    Aber: Wenn, dann scheitert sowas nicht an zu wenig Punkten! (Zumal man ja nur 10 braucht.) Eher ist es so, dass durch die lausigen Wurfquoten heutzutage ordentlich Rebounds zu holen sind. Das Problem sind Assists/Steals/Blocks. In einer dieser Kategorien 10 ist schon selten (Assists mal ausgenommen) ...

Add Comment

Please notice the comment directions.

Directions

Textile-formatting allowed
E-Mail addresses will not be displayed and will only be used for E-Mail notifications.
Gravatar, Twitter, Identica, Favatar author images supported.

Mandatory fields are marked with a *.

Comments including at least one link will be moderated. Comments including at least three links will be blocked. Sorry – spam protection.

Using noses in emoticons might lead to unexpected results in conjunction with Textile, especially in the middle of a sentence – please use :) or ;) etc. instead.