18 Apr 2010 Blindflug ohne Sicherheitsnetz

Ich habe mein Kellnerportemonnaie ausgeleert, die fest einprogrammierten Weckereinträge im Handy für Samstag morgen gelöscht und zum letzten Mal mit dem Steuerbüro meiner Chefin telefoniert.

Will sagen: Etwas überraschend (und schneller als erhofft) habe ich am Samstag meine definitiv letzte Schicht im Taxi gemacht. Begünstigt und beschleunigt durch eine Umstrukturierung des Dienstplans in der Firma, auch – aber nicht nur – motiviert durch großartige private Veränderungen und letzten Endes auch, weil es einfach Zeit wurde.

Was nun passiert? Das verrate ich gelegentlich (für die Leser, die es noch nicht wissen) nochmal in einem seperaten Eintrag.

Für den Moment bin ich sehr, sehr froh, die gerade in letzter Zeit doch sehr nervenaufreibende und stressige Fahrerei vom Hals zu haben, freue mich darauf, wieder ein Wochenende zu haben und darauf, auch mal „einfach so“ wegfahren zu können, ohne es 6 Wochen vorher anmelden zu müssen.

(Und ja, mir ist manchmal auch ein ganz kleines bisschen mulmig dabei. Aber das macht nichts – who dares wins, right?)