27 May 2009 Fan sein heißt: Bekloppt sein

Ten

Hallo, ich heiße YellowLed und ich bin Fan. Seit nunmehr 17 Jahren begleitet mich die Musik von Pearl Jam, den letzten Überlebenden der Grunge-Ära. Dabei wird man mitunter ein wenig bekloppt.

Das Bild rechts zeigt die „Collector's Edition“ von Pearl Jams großartigem Debütalbum Ten, einer CD, die ich seit 17 Jahren besitze. Aber wenn man es mir so schmackhaft macht, dann kaufe ich sie nochmal. Per Luftpost aus England. Für etwa das Doppelte bis Dreifache dessen, was eine CD in meinem Universum eigentlich kosten darf.

Das wunderschön mit steinalten Fotos dekorierte Digipak enthält neben viel Erinnerungsmaterial aus den goldenen Tagen des Flanellhemdes:

  • eine neu gemasterte Version des Originalalbums
  • eine von Brendan O'Brien neu abgemischte „Redux“-Version des Albums inklusive sechs z.T. bisher unveröffentlichen Bonustracks (allerdings nicht den drei Titeln, welche zusätzlich auf der Europa-Version des ursprünglichen Albums enthalten waren)
  • eine DVD des legendären Unplugged-Konzertes bei MTV

Im Übrigen bin ich nicht richtig bekloppt. Wäre ich das, hätte ich schlanke 120,- Euro für die „große Ausgabe“ inklusive beider CDs in Vinyl, eines Livemitschnitts auf Vinyl und diverser Memorabila angelegt. Wenn mir allerdings jemand eine Freude machen wollen würde … ;-)

25 May 2009 Rechtekrücke für statische Seiten in s9y

Einer der vielen Pluspunkte von s9y ist die Multiuser-Funktionalität. Besonders wichtig bei solchen Mehrbenutzer-Blogs ist u.a. die Möglichkeit, über ein ausgeklügeltes System von Benutzerrechten und -gruppen genau festlegen zu können, welche Benutzer welche Inhalte bearbeiten dürfen.

Ein Fallstrick dabei ist derzeit, dass das Plugin „Statische Seiten“ bislang noch keine Benutzergruppen berücksichtigt. Dieses Plugin ist jedoch nahezu unverzichtbar, wenn man s9y als CMS einsetzen möchte.

Derzeit kann eine statische Seite stets genau einem Benutzer zugewiesen, somit also auch nur von einem Benutzer bearbeitet werden. Doch es gibt eine „Hintertür“ im System: Benutzer dürfen stets auch die statischen Seiten bearbeiten, welche von Benutzern auf einem niedrigeren Benutzerrang angelegt wurden. Das bedeutet z.B. in einem standardmäßig eingerichteten System, dass alle Angehörigen der Benutzergruppe „Chef-Redakteur“ auch statische Seiten bearbeiten dürfen, welche von Angehörigen der Benutzergruppe „Redakteur“ angelegt wurden.

Diese „Hintertür“ kann natürlich nicht mit dem Gruppensystem, welches bei Blogeinträgen zum Einsatz kommt, mithalten, aber es bietet immerhin einen passablen Weg, wenn mehrere Benutzer in der Lage sein sollen, bestimmte statische Seiten zu bearbeiten – man weist diese statischen Seiten einfach einem Benutzer eines niedrigeren Ranges zu.

25 May 2009 Update: One Room

One Room erfreut sich großer Beliebtheit und ist bereits in verschiedenen Blogs im Einsatz. Erfahrungswerte aus dem Live-Einsatz wie bei strcat ergaben einige kleine Fehler, welche nun durch ein Update behoben sein sollten.

Die aktualisierte Version steht bereits auf meiner Ports-Seite.

Nachtrag: Soeben habe ich nochmals nachaktualisiert, da es ein Problem mit der Verwendung von plainList in One Room gab. Danke für den Hinweis an Ormus.

23 May 2009 Kurze Verkehrsdurchsage

Im Moment (was ein dehnbarer Begriff ist – in diesem Fall scheinbar über mindestens ein Jahr dehnbar) sollte man allgemein, aber speziell nicht Ortskundigen wohl raten, Eutin nach Möglichkeit (dafür gibt es eigens eine Umgehung, die allerdings immer noch nicht ganz fertig, aber dennoch nutzbar ist) zu umfahren.

In einem relativ unbedeutenden und vor allem kurzen Teil der Stadt (der nach Riemann benannten Straße) wird nämlich voraussichtlich noch sehr lange gebaut, und das reicht in so einem beschaulichen Städtchen voll und ganz, um einen mittleren Verkehrsinfarkt mit nahezu stadtweiten Lähmungserscheinungen auszulösen.

Eine Sonderbitte an auswärtige Besucher, welche trotz deutlich ausgeschilderter Umleitung partout den – eigentlich nur für Linienverkehr und (seit heute auch offiziell) Mietkraftdroschken freigegebenen – „Schleichweg“ über das sogenannte Kamp nutzen: Fahren Sie doch bitte einfach den Einheimischen (zu erkennen am typischen Ortskennzeichen OH) zügig, aber ohne Hast nach und bleiben Sie nicht an jeder gottverdammten Ecke stehen, um sich zu fragen, ob man da auch wirklich durchkommt.

Man kommt, aber wenn man sich schon auf eigentlich – für, wie mein ehemaliger Kollege (Ex-Schupo) immer zu sagen pflegte, „Zivilfahrzeuge“ – gesperrten Wegen rumtreibt, sollte man zusehen, dass man sich verkrümelt, ehe die blau-silberne Rennleitung eintrifft. Ansonsten kostet der Spaß nämlich schlappe 40 Tacken.

Letzteres gilt natürlich insbesondere, wenn Sie ein cremefarbenes oder silbernes Auto, oftmals – aber nicht immer – der bekannten Stuttgarter Marke, mit einem gelb-schwarzen Dachschild hinter sich haben sollten. Danke.

(Ach Du Scheiße, ich werde zum Verkehrsspießer. Sollte ich mir einen Wackeldackel anschaffen, möge man mich bitte von hinten mit der Schaufel erschlagen.)

21 May 2009 s9y-Port: One Room

One Room

Nach dreieinhalb Monaten Pause kann man ja mal wieder einen Port raushauen: One Room von Jeremie Tisseau hat mich in erster Linie wegen seiner Liebe zum Detail gereizt.

Die Originalvorlage ist grafisch zwar nicht atemberaubend spektakulär, bietet jedoch ein paar kleine Feinheiten in den (liebevoll ausgestalteten) Details des Layouts, welche die Umsetzung auf s9 interessant machten. Als kleinen „Bonus“ habe ich zudem einige der üblicherweise „strittigen“ Teile des Template über die Optionen abklemmbar gemacht (Admin-Login, About-Box, Werbung).

Download und weitere Informationen auf meiner Ports-Seite. Fehler und sonstige Beschwerden bitte wie gehabt wahlweise in den Kommentaren oder per Email.