26 Feb 2009 Time is money

Kronos

Adobes Weblaufzeitumgebung AIR bringt interessante, platformübergreifende Applikationen auf den Desktop. Neben dem grandiosen twitter-Client twhirl finde ich persönlich auch Kronos, eine Applikation zur Zeiterfassung, sehr interessant.

In Kronos legt man einfach für eine Tätigkeit einen Eintrag an, wählt diesen aus und drückt „Start“ – schon misst Kronos die Zeit, die man an einem bestimmten Projekt arbeitet.

Ergänzend dazu kann man, und das ist der eigentliche Clou an Kronos, für jedes Projekt einen individuellen Stundensatz angeben, der dann sogar verwendet wird, um „live“ den Verdienst zu ermitteln – eine tolle Motivationskrücke! ;-)

22 Feb 2009 Wie Schuppen von den Augen: Sinouh

Was haben wir uns über den Transfer von Khalid Sinouh zum HSV die Köpfe zerbrochen! Kein Vertrauen in Ersatzkeeper Hesl? Gnadenvertrag dank Holland-Klüngel? Heute morgen dann sprang mich beim gelangweilten Kaffeetrinkenim sportlichen Fachgespräch mit meinem Kollegen A. des Rätsels Lösung geradezu an. Ich hab da mal was vorbereitet:

Fiktive Mannschaftsaufstellung eines HSV-Teams als schematische Grafik

Ich sag da jetzt mal nix zu …

20 Feb 2009 Marktlücke Browserzoom

Moderne Webbrowser haben eine Zoom-Funktion, d.h. eigentlich z.T. sogar zwei Varianten davon. Firefox etwa unterscheidet zwischen:

  • „echtem“ Zoom, bei dem alle Inhalte einer Webseite vergrößert werden
  • Schriftvergrößerung, bei der nur der Text einer Seite gezoomt wird

Ersteres ist in meinen Augen so lange ausgemachter Unfug, bis halbwegs browserübergreifend ein skalierbares Grafikformat wie etwa SVG bereit steht. Man gucke sich zur Demonstration bitte nur einmal mein kleines Logo da oben zweifach gezoomt an. Bäh!

Die Textvergößerung hingegen ist eigentlich eine feine Sache, speziell für Netzbürger mit Sehschwächen. Wem beispielsweise die 12 Pixel, in denen ich hier standardmäßig Fließtext serviere, zu klein sind, kann (wieder im Firefox als Beispiel) mehrmals Strg und + drücken, schon wird es deutlich lesbarer. Ganz simpel, und wenn man sich mit dem generellen Layout der Seite ein bißchen Mühe gibt, bleibt das Ganze sogar lesbar, beispielsweise weil man die Maße und Abstände in em angegeben hat.

Moment mal – man kann mehrmals diese magische Kombination drücken? Man muss – zumindest, wenn man den Zoom nutzen möchte.

Ich denke mir allerdings, dass Menschen, die diese Funktionalität benutzen, die darauf vielleicht sogar angewiesen sind, sich wünschen würden, ihre Zoom-Einstellungen per Seite einmalig festlegen zu können! Zwar gibt es teilweise Plugins, die so etwas im Ansatz möglich machen (etwa die Extension NoSquint für den Feuerfuchs), aber eigentlich sollte so eine Funktionalität zur Grundausstattung eines Browsers gehören. Ich bin gespannt, ob und wann das wahr wird …

20 Feb 2009 Individuelle Archivseite in Serendipity

In den Kommentaren zum neuen Blogkleidchen fragte Konrad nach meiner individualisierten Archivseite. Im Wesentlichen ist das eigentlich nicht weiter wild.

Generell zuständig für die Generierung der Übersichtsseite des Archives ist die Templatedatei entries_archives.tpl. Diese gibt normalerweise „nur“ das nach Datum sortierte Eintragsarchiv aus, welches dann in die Monatsübersichten verzweigt.

In meinem individuellen Archiv kommen noch Kategorien und Tags dazu. Beides sind eigentlich Seitenleistenplugins – welche man in s9y jedoch via Smarty an beliebiger Stelle im Layout ausgeben lassen kann.

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19 Feb 2009 Grün hatte ich noch nie

Als ich vor 9 Monaten – irgendwie auffällige Zeitspanne – zuletzt dem Blog ein neues Kleidchen überzog, da schwante mir bereits, dass ich den Grunge-Look eines nicht allzu fernen Tages satt haben würde. Dem allgemeinen Trend folgend (vgl. etwa die schlichte Eleganz bei serotonic oder Klaus – schnell hin, sonst stellt er es wieder um!), hat nun auch hier die Schlichtheit Einzug gehalten. Unter dem Gesichtspunkt streßfreier Frontendgestaltung über sämtliche Browserabarten hinweg sehr empfehlenswert übrigens.

Die Schlichtheit ist nicht allein optischer Natur, auch funktional galt die Devise: Alles, was keine Miete zahlt, fliegt raus!. Nein, ich habe die allseits beliebten Seitenleisten nicht vergessen – ich habe nur momentan keine Verwendung dafür. Alles, was an Seitenleistenschnickes noch bleiben durfte, ist im Wesentlichen in das nochmals verfeinerte Archiv verbannt. Der Eintragsfuß ist merklich leichtgewichtiger, stets darauf vertrauend, dass meine kleine Besucherschar vor Intelligenz strotzend ohne Frontendkrücken den Weg zu Trackback-URL, Permalink und Kommentarformular finden wird. (Macht mir keine Schande!)

Bye bye, addThis-Widget. Ciao, letzte Artikel und Kommentare. Adios, „Antwort auf”-Dropdown im Kommentarformular. Icons? Auf ein Minimum reduziert! Wir müssen halt alle sparen in diesen Zeiten allgemeiner Teuerung. (Deswegen gibt's das Dropcap da oben jetzt auch nicht in jedem Artikel. Zur Feier des Tages und aus leichter Angeberei schien es mir hier aber angemessen.)

Ansonsten gibt es technisch nach wie vor hochelastische em-Maße (das war jetzt aber echt das letzte Mal – was 'ne Rechnerei!) und frei nach Richard Rutters vertikalem Rhythmus komponierte Zeilen und Abstände. Ich hoffe, das hält in jedem Browser und auch sonst – meine Test sagen: Ja. Kurze Testphase, alles nochmal überschlafen, ein oder zwei massentaugliche Features nachrüsten und dann verspreche ich: Diesmal wird es sogar released! Ehrenwort! (Naja. Mal gucken.)

So. Und wer jetzt was sagen will, kann sich gleich mal das Kommentarformular angucken. Ich hab da auch extra nochmal frisch gewischt.