29 Feb 2008 US-Wahlkampf mit s9y!

Wie ich soeben bei Carl lese, laufen die Wahlkampf-Blogs zweier Kandidaten für die Präsidentschaftswahl in den USA mit Serendipity: Die unabhängigen Kandidaten Ralph Nader und Christine Smith benutzen unsere kleine Blogengine und Templates von Carl.

Ralph Nader ist kein Unbekannter – der Verbraucherschutzanwalt trat bereits 2000 (für die US-Grünen) und 2004 an. Christine Smith ist Autorin, politische Aktivistin, Sängerin, Model, Schauspielerin und wohl auch ansonsten kaum ausgelastet … ;-)

29 Feb 2008 s9y-Port: Mr. Techie

Mr. Techie

Offensichtlich habe ich viel zu viel Freizeit, ich weiß auch nicht … jedenfalls haben wir hier nun Mr. Techie für s9y, ein klares und schlichtes Design, das als besonderes Feature einen über die Verwaltungsoberfläche konfigurierbaren Werbeblock hat. Download und weitere Informationen auf meiner Ports-Seite.

Fehler und sonstige Beschwerden bitte wie gehabt wahlweise in den Kommentaren oder per Email.

28 Feb 2008 Snooker-Tipps IVa

Schon in den letzten Snooker-Tipps erwähnte ich, dass die Lernkurve beim Snooker äußerst steil ist. In letzter Zeit stelle ich immer wieder fest, dass sie nicht nur steil ist, sondern sich auch aus mehreren Komponenten zusammensetzt, die sich leider nicht immer analog weiterentwickeln. Kommen wir zunächst mal zum technischen Teil des Spiels.

Erfolgreiches Snooker setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, die selbst von verschiedenen Komponenten abhängen. Da wäre zunächst mal das sichere Lochspiel, also das reine Versenken von Kugeln. Dieses ist eine Kombination aus dem richtigen Winkel bzw. Anspielpunkt des Objektballs – der zu lochenden Kugel – und dem korrekten Krafteinsatz. Den Kraftaufwand kriege ich persönlich nach der Formel »weniger ist oft mehr« mittlerweile immer besser hin. Zudem gilt meist: Je schwieriger der Stoß, umso angebrachter ist es meistens, den Ball so zu spielen, dass er knapp die Tasche erreicht und auf der Kante der Tasche durch den eigenen Schwerpunkt fällt. Manchen knappen Stoß kann man so eher retten. Der korrekte Winkel bzw. Anspielpunkt hingegen ist etwas, das schlicht (Tisch-)Zeit braucht. Hierbei geht es einfach darum, soviele »Musterlösungen« wie möglich abrufbereit parat zu haben und auf die natürliche Fähigkeit, zu zielen, zu vertrauen.

Reines Lochspiel allein bringt im Snooker wenig, es muss um das Positionsspiel ergänzt werden, also die Fähigkeit, den Spielball nach einem Pot so abzulegen, dass auch der folgende Stoß erfolgreich gelocht werden kann und man nicht über eine Safety aus dem Break aussteigen muss. Im Idealfall gelingt dies bereit über den richtigen Krafteinsatz und den sogenannten »natürlichen Winkel«, aber dieser Idealfall ist denkbar selten. Normalerweise wird man gezwungen sein, über die sogenannten Wirkung, also den Einsatz von Stoppball, Rückläufer, Nachläufer oder Effet, den Laufweg des Spielballs nach dem Kontakt mit dem Objektball zu »verbiegen«. Snooker-Coach Terry Griffith hat mal gesagt, so lange Spieler nicht regelmäßig Breaks von 40-50 Punkten spielen, sollten sie auf den Einsatz von Effet (links oder rechts) verzichten. Daran halte ich mich bislang meist, und ich halte diesen Rat auch für sinnvoll. Rück- und Nachläufer ermöglichen es ebenfalls, den Abprallwinkel der Weißen zu beeinflussen, zudem sind diese Wirkungen bereits schwierig genug zu erlernen, da sie stark von der sogenannten Stoßqualität, also der technisch sauberen Ausführung, abhängen.

So weit zu den technischen Faktoren. Der nächste Eintrag zum Thema wird sich mit taktischen Elementen befassen.

26 Feb 2008 s9y-Port: Neoneon

Neoneon

So, und hier hätten wir Neoneon für s9y, ein quietschbuntes Comic-Stil-Design, das mich ein wenig an Zeichentrickserien aus den Siebzigern wie etwa »Die Jetsons« erinnert. Download und weitere Informationen auf meiner Ports-Seite.

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25 Feb 2008 Juli Zeh: »Alles auf dem Rasen«

Klappentexte sind ja manchmal Steilvorlagen. Die »bemerkenswerte Autorin« unterschreibe ich noch. Schade nur, dass »Alles auf dem Rasen« nun einmal – das verrät das Deckblatt – »Kein Roman« ist. Statt dessen findet sich in diesem Buch eine Sammlung von teils un-, teils in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichten »intelligenten, provokanten und amüsanten Essays«.

Intelligent ist die Dame, keine Frage. Provokant, nun ja, ist vielleicht ein Frage des eigenen Standpunktes. Amüsant sind für mich persönlich leider nur ein Bruchteil dieser Essays, die sich mit Politik, Gesellschaft, Recht, Schreiben und Reisen befassen. Schade drum.