28 Dec 2007 Wünsche frohes Fest gehabt zu haben

Gefühlte 10 Kilo habe ich mir über die Weihnachtstage in Norditalien bei den Eltern meiner besseren Hälfte angefressen. Demnächst, denke ich, werde ich hierzublog eines meiner hinreißenden Präsente rezensieren. Einstweilen entspanne ich kolossal, ehe morgen ein letztes Mal in diesem Jahr (Hoffentlich.) geschindert wird, und wünsche schon mal vorsorglich einen guten Rutsch – es ist durchaus fraglich, ob ich in 2007 noch großartig zum Bloggen kommen werde. Naja, dann halt nächstes Jahr, gelle?

21 Dec 2007 Weihnachtspause

Diese Blog legt nun eine kleine Weihnachtspause ein – morgen wird nochmal geschindert, am frühen Sonntagmorgen geht es dann zu den Eltern der besseren Hälfte, wo sich offensichtlich Fuchs und Hase noch ohne Internetzugang gute Nacht sagen. Vor Donnerstag ist mit weiteren Absonderungen meiner Wenigkeit nicht zu rechnen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten für alle regelmäßigen und nicht regelmäßigen Besucher :-)

21 Dec 2007 Es darf geholzt werden

Etwa ein Jahr ist es her, dass ich zuletzt an einem Pool-Tisch gestanden habe, was zum einen daran liegt, dass ich mittlerweile regelmäßig Snooker spiele, zum anderen daran, dass Pool-Tische hier in der Gegend nahezu rar geworden sind. Gestern abend haben mein Snookerpartner und ich uns mal wieder an einen Pool-Tisch in einer Kneipe hierzudorfe gewagt. Sehr erheiternd.

Der Pool-Tisch in besagter Kneipe wäre eine Schande für jedes Jugendzentrum. Vergessen wir mal abgewarzte Queues mit zerfledderten Ledern und Kreide aus Vorkriegsbeständen – aber ein Tisch, der zwar Turniermaß (2,24 x 1,12m) hat, aber offensichtlich eine Spielfläche aus Presspappe, MDF oder was auch immer sonst, aber definitiv nicht aus Schiefer, hat? Bezogen mit abgenudeltem Billigtuch und umgeben von Banden, die bei kräftigen Stößen ein herzhaftes »Bonk!« absondern? Wo der Spielball selbst bei dosierten Stößen eine Ehrenrunde um den Tisch dreht? Hilfe.

Trotzdem zu erkennen: Regelmäßiges Snookern läßt den Pool-Tisch wie ein Spielzeug erscheinen. Zwar konnte man gestern alles, was eine Bande involviert hätte, getrost vergessen, aber selbst komplexere Kombinationen sind machbar, Stöße quer über den Tisch kein Akt und generell reicht es ja sowieso, wenn man die Kugeln halbwegs in die Nähe einer Tasche rollt. Plumps, weiter. Es darf geholzt werden.

21 Dec 2007 Toll, aber keine Verwendung dafür

Manchmal findet man Dinge, für die man einfach keine Verwendung hat. So zum Beispiel das Perl-Skript vobs2mkv.pl von Thanassis Tsiodras, welches MPEG2 nach x264 umwandelt. Das Skript kodiert Videodaten nach x264, Audiodaten nach Ogg Vorbis und verpackt das ganze schließlich in einen Matroska-Container. Grundsätzlich ist das, soweit ich mich mit Videokodierung befasst habe, die (derzeit) perfekte Mischung, um qualitativ gute Videodateien, die wenig Platz belegen, zu erzeugen.

Die erzeugten Videodaten sind relativ klein und skalieren selbst aus kleinsten Auflösung noch passabel auf Vollbildgröße. Allerdings beherrscht dieses Skript – oder ist es das Containerformat? – derzeit nur Videos mit einer Audiospur, die Untertitel skalieren schrecklich schlecht im Vergleich zum Videobild und die Kodierung der Videodaten dauert, gelinde gesagt, lange. Der größte Nachteil aber ist natürlich der, dass es wenig bis gar keine Standalone-Player gibt, die diese Codec/Container-Kombination abspielen können.

Allerdings ist das Skript für meinen unqualifizierten Eindruck vorbildlich kodiert, speziell in Sachen Benutzerführung. Und es kann alternativ auch nach XviD kodieren, insofern könnte man es sich sicherlich umstricken, um für einen XviD-fähigen Standalone-Player schlanke Videos zu erzeugen.

20 Dec 2007 We meet again, Avatar

Inspiriert durch Dons Ideen zum Thema Avatare und Kommentardarstellung (siehe gestrigen Eintrag) habe ich mich mal rangesetzt und sowohl das Avatar-Plugin nachgerüstet als auch die Kommentardarstellung leicht überarbeitet. Diese Lösung ist weit simpler als Dons, kommt dafür aber auch mit deutlich weniger Code aus – die Avatar-Unterstützung braucht so ganze 5 Zeilen Smarty- und 9 Zeilen CSS-Code.

Die neue Darstellung des Kommentarfusses ist etwas komplexer, was aber vor allem durch die automagisch eingebundenen Pfeile bei externen Links bzw. die dafür notwendigen Ausnahmeregelungen im CSS kommt.

(So langsam kann ich den Eindruck nicht verdrängen, dass dieses Template niemals wirklich fertig werden wird.)