31 Aug 2007 Immer wieder Donnerstags

Ich verfolge bekanntlich den HSV eher im TV denn im Stadion, weshalb ich es auch durchaus charmant finde, dass die Herren in den roten Hosen diese Saison im UEFA-Cup spielen – premiere habe ich nämlich auch nicht. Nun kollidiert der übliche Wochentag, an dem UEFA-Cup-Spiele aus- und übertragen werden, aber leider mit dem Abend, an dem ich üblicherweise mit netten Menschen im Eingeweise einer Kneipe sitze und dummes Zeug rede.

Vor 14 Tagen dachte ich mir, bleibste mal zu Hause, guckste Fussball. Die Dame meines Herzens weilte im Kurzurlaub bei ihren Eltern, also: Entspannt vor die Glotze gepackt. Und, was war? Murks. Lausig langweiliges Nullzunull in Budapest.

Gestern das Ganze in umgekehrt: Drauf gepfiffen, Bier trinken gegangen. Und, was war? Vierzunull, Mörderspiel. (Nein, ich verzichte jetzt nicht für die restliche UEFA-Cup-Saison auf TV-Übertragungen, um es nicht zu beschreien.)

Da fällt mir dann immer Herr Schmüser ein, der früher, als ich und viele andere Knirpse auf verwarzten Ascheplätzen und holperigem Geläuf dem runden Leder hinterher jagten, in seinem braunen Trainingsanzug an der Außenlinie stand und sich die Haare raufte. Und was hat der immer gesagt?

»Das ist doch zum Mäusemelken mit Euch!«

Genau.

31 Aug 2007 Helfer für awstats

Okay, so macht awstats Spass: Um die bereits angesprochene Behäbigkeit von awstats zu beheben, nehme man dnstran und generiere sich eine lokale DNS-Cache-Datei. Das geht mit dnstran erheblich flotter als awstats alles selbst auflösen zu lassen, und awstats lässt sich problemlos so konfigurieren, dass es diese lokale Datei nutzt.

31 Aug 2007 Pawlow für Geeks

Im Halbschlaf den Rechner hochfahren, eine Weile damit arbeiten, dann feststellen: In regelmäßigen Abständen dumpfe Wummergeräusche. »Kacke, der CPU-Lüfter ist mal wieder vollgestaubt und klötert durch die Unwucht. Mental note to self: Später Gehäuse aufmachen und Lüfter entsiffen.«.

Später: Kurzer Abstecher ins Bad. Blick aus dem Fenster, die Handwerker, die die neuen Gasleitungen legen, arbeiten mit einem Presslufthammer.

Mental note to self: Wach werden, stupid.

30 Aug 2007 User-Reaktionen auf Bulletproof

Bulletproof hat durchaus Wellen geschlagen in der Serendipity-Community. Es ist ziemlich klasse, nach so einer langen Zeit im Elfenbeinturm der Entwicklung zu sehen, dass es nicht nur als beispielhaft gutes Stück XHTML/CSS und als bequemes Template angesehen, sondern auch tatsächlich und begeistert genutzt wird:

‘This is without a doubt the most powerful template framework I've ever seen, on any blogging platform [...] Three columns, two columns, left, right, split, top, bottom, it can do it all - and you never have to open a single file containing code. It's stunningly brilliant. [...] I cannot say enough about this framework and the people who support it. Truly amazing.’
duchessjane.com

Und auf speziellen Wunsch einer einzelnen Dame:

‘Dies ist ohne Zweifel das mächtigste Template-Framework, welches ich jemals gesehen habe, unabhängig von der Blogsoftware [...] Drei Spalten, zwei Spalten, links, rechts, aufgeteilt, oben, unten, alles ist möglich – und das ohne dass man jemals auch nur eine einzige Datei, die Code enthält, öffnen muss. Geradezu lähmend brillant. [...] Ich kann nicht genug über dieses Framework und die Leute, die dahinter stehen, sagen. Wirklich erstaunlich.’

(Bitte schön.)

30 Aug 2007 Morgens um vier ist die Welt noch gefährlich

Unfassbar, was einem passieren kann, wenn man morgens um vier im Halbschlaf vom Schichtwechsel nach Hause fährt. Tatort: Ortsumgehung Eutin. Vor mir: Lieferwagen Inland, hinter mir: Lieferwagen Ausland plus PKW. Weit vor uns allen: Straßenarbeiter mit deutlich sicherbarem Mini-Unimog und nahender Gegenverkehr. Der Lieferwagen vor mir geht brav und beizeiten in die Eisen, um vor dem Unimog zu halten. Während ich dahinter mich sachte heranbremse, überholt der osteuropäische Sprinter gewagt, gerät zuerst fast in den Gegenverkehr und dann fast in den inländischen Kollegen. Auch der PKW hinter ihm schert schon mal überholtbereit aus, während der Gegenverkehr vorbei zieht. Bißchen weniger Aufmerksamkeit und Glück, und ich hätte wohl aussagend bei den Grünen gefrühstückt. Mann, mann, mann.