31 May 2007 Sätze, die man in der Nachtschicht gerne hört

Heut' nacht ruf ich bestimmt nicht mehr an!

(Nach zwei nervtötenden Fahrten quer durchs Dorf, mit der generellen Primärabsicht, an der Tanke was zu Saufen zu kaufen, die aber durch diverse Abstecher nach A, B und C verstreut werden musste. Feierende Osteuropäer sind anstrengende Menschen, lasst Euch nichts anderes erzählen.)

30 May 2007 Browsertipp für Uraltrechner: Opera

Bekanntlich ärgere ich mich seit einigen Tagen mit einem steinalten Laptop rum. Das steinalte, schwachbrüstige ist dank einer schlanken Linux-Installation eigentlich kein Problem – der fluxbox-Desktop ist derartig ressourcengenügsam, dass alles andere wie z.B. Emacs immer noch recht flott auf der ollen Mähre läuft. Naja – fast alles.

Firefox bzw. sein Debian-Pendant Iceweasel startet schnarchend langsam, der Kollege Icedove (Debians Thunderbird) ist nicht viel besser. Also begab ich mich auf die Suche nach passenden Alternativen und fand … Opera.

Erklären kann ich es nicht (Möglicherweise eine Frage des verwendeten grafischen Toolkits? Opera setzt auf QT statt GTK.), aber Opera ist auf dem alten Laptop deutlich schneller gestartet als Iceweasel, lässt sich flüssiger bedienen und verfügt über einen integrierten Mail-/News-Client. Damit sind auch die Gedankenspiele, auf dem betagten Laptop nur Konsolenprogramme wie w3m, mutt und slrn einzusetzen, ad acta gelegt.

Nebenbei: Kann jemand eine PCMCIA-Wlan-Karte gebrauchen? Ich hätte hier eine (neue) MSI, die unter Linux kategorisch den Dienst verweigert …

29 May 2007 Die chinesische Invasion geht weiter

Mittlerweile ist das Gerücht, das sich lange hielt, kein solches mehr: Die Snooker Main Tour 2007/08 wird am 6. August in Shanghai eröffnet. Mit dem neu eingerichteten Shanghai Masters und den bereits etablierten China Open in Bejing finden damit in der kommenden Saison zwei Main Tour-Turniere bzw. deren Endrunden im Snooker-Boom-Land Nr. 1 statt.

27 May 2007 Melissa Bank: »Dinge, die Frauen aus Liebe tun«

Wenn ein Buch so heißt, wie dieses, im Diana-Verlag erschienen ist und noch dazu pink und giftgrün die dominierenden Farben des Einbandes sind, dann ist es ein Mädchenbuch – oder? Falsch. Es ist die Geschichte der Tochter einer jüdischen Familie in Pennsylvania, die ohne den Schutz ihrer Familie in der großen, weiten Welt von New York verloren wäre, wenn sie nicht nach und nach doch herausfinden würde, wie der Hase läuft. Diese Geschichte wird leichtfüßig und sehr lesbar erzählt, mit lakonischer Ironie, herrlichen Zwischentönen und einem Faible für winzige Einzelheiten. Und deswegen ist man ein bißchen erstaunt, wenn sie so schnell zu Ende geht.

25 May 2007 Lückenhaft

Ich find's ja immer wieder faszinierend, wenn einem das eigene Erinnerungsvermögen einen Streich spielt und man stunden- oder tagelang partout nicht auf etwas kommt, von dem man genau weiß, dass man es weiß, aber es will einem einfach nicht einfallen.

Neulich z.B. brauste ich mit der Liebsten gen Ostsee, als im Radio »Sweet Child O' Mine« plärrte, woraufhin ich mich daran erinnerte, den Song zumindest angespielt schon mal live von Linkin Park gehört zu haben, deren neues Album übrigens eine Mogelpackung mit vergeschobener Antäuschunssingle ist. Das war bei Rock am Ring, als Guns N' Roses bzw. die Axl Rose Band absagte, woraufhin Limp Bizkit die Lücke füllen durften und »diese fiese Metalband mit den Masken« (da war sie die Lücke) den Slot von Rotkäppchens Combo einnehmen durften.

Gestern dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Slipknot. Geht doch

Praktischer ist es, wenn man einen Film (The Departed nämlich; jaja, ich war spät dran, aber was für ein Film!) guckt und sich die ganze Zeit fragt, a) wer diesen Cop spielt, der die ganze Zeit so herrlich fluchen darf und b) von wem dieses schmucke Folkpunk-Stück sein mag, welches im Soundtrack angenehm laut auffällt. Da schaut man in den Abspann und weiß mit ein wenig Kombinationsgabe: a) Mark Wahlberg (nein, ich habe ihn wirklich nicht erkannt) und b) The Dropkick Murphys.

Sonst hätte ich ja wieder Euch fragen müssen …