29 Sep 2006 Plusminus

Seit Monaten ärgere ich mich darüber, dass mein DVD-Player, ein Philips DVD625, keine DVD-RWs abspielen mag. Ich nehme relativ viel über die TV-Karte am Rechner auf, aber nicht unbedingt Dinge, die archiviert werden wollen. Da war es immer sehr praktisch, wiederbeschreibbare Medien zu benutzen, aber Pustekuchen: Das Ding spielt die Mehrfachsilberlinge nur unter Protest (a.k.a. Ruckeln bis zur Unkenntlichkeit) ab.

Nun gibt es bekanntlich verschiedene Varianten der DVD. Bisher habe ich nahezu vollständig DVD+R(W)s benutzt, in der Annahme, dass müsse doch auf einem Philips-Player funktionieren, da Philips Mitglied der DVD+RW Alliance ist. Pustekuchen in puncto +RW, nicht mal die hauseigenen Philips+RW-Rohlinge spielt das Teil ab.

Neulich kam ich auf die Idee, das "DVD-RW" im Handbuch doch mal wörtlich zu nehmen (also: "Deevaudeeminuserrweh"). Dem geneigten Fan von Murphy's Law ist natürlich längst klar, dass der Player genau diese Rohlinge (zu allem Übel auch noch ein Konkurrenzprodukt!) völlig problemlos abspielt ... gnagnagna.

28 Sep 2006 Final season

Wenn es in den nächsten Tagen hier etwas ruhiger werden sollte, bin ich nicht mal eben kurzfristig verschieden oder so, sondern wühle mich auf DVD durch die fünfte und letzte (Schnief.) Staffel Six Feet Under. Endlich mal, bevor das Ganze auf VOX läuft.

(Falls jemand das dringende Verlangen hat, zu erfahren, wie man sich selbst mit dem Auto überfahren kann: Episode 502, Dancing For Me. Ist allerdings nix für schwache Nerven.)

27 Sep 2006 FM07 verschiebt sich

Der Releasetermin für den FM07 verschiebt sich um 6 Tage, also auf den 2. November. Hmpf. Dafür sind die Zeiten als CD-Jockey gezählt, der FM07 erscheint erstmals auf DVD.

27 Sep 2006 Kolibri abgestürzt

Ich besitze bekanntlich keinen iPod, sondern einen "ganz normalen" MP3-Player - einen Gembird Kolibri 131 (auf den ich an dieser Stelle gern verlinken würde, aber die Produktsuche bei Gembird ist, milde ausgedrückt, unkommunikativ). Schönes Teil an sich.

Was man allerdings offenbar keinesfalls tun sollte: Über die interne "Alles löschen"-Funktion am Player den kompletten Speicherplatz freischaufeln. Das hat mir offensichtlich neulich die Partitionstabelle zerschossen, was dazu führt, dass sich zumindest Linux beharrlich weigert, das Teil zu mounten, bis man das gute Stück mit dem mitgelieferten (Windows-)Tool frisch formatiert.

24 Sep 2006 K.I.S.S. your pizza!

Manchmal sagt ein Trackback mehr als 1000 Kommentare. (Soll heißen: Warum einen gekürzten Kommentar schreiben, wenn man auch einen langen Beitrag ein TB schicken lassen kann?)

Es geht um Pizza, drüben bei Signorina Pleite. Nun, man mag mich einen reaktionären Esser und eine konservative Krüschbacke schimpfen, aber für mich gilt bei Pizza das K.I.S.S.-Prinzip: "Keep it simple, stupid!" Beginnen wir also mit den YL-Regeln für Bringpizza:

  • Faustregel für die Beläge: Weniger ist mehr. Weniger Beläge sollte bedeuten, dass man jeweils mehr von einem Belag hat. Ist das nicht der Fall: Pizzadienst wechseln.
  • Niemals auch nur in Erwägung ziehen, als Weinflaschenzugabe bei Mindestbestellwert X Rosé zu wählen. Sollte man nicht wählen können und es kommt Rosé: Wegkippen, sofort. Ich habe einen erwachsenen Weinexperten beim bloßen Anblick eines Portugieser Weißherbst (Marke "Pennerglück") in Tränen ausbrechen sehen. Kein schöner Anblick.<

Allgemeine Regeln, welche selbstmurmelnd auch für Bringpizza gelten:

  • Mais auf einer Pizza ist überflüssig. Mais gehört bekanntlich zu den kullernden Gemüsen (Es sei denn, in Kolbenform - dann gehört er aber erst recht nicht auf eine Pizza), daher landet er meist eher auf dem Küchenboden als auf der Pizza.
  • Dinge, die mal fliegen oder schwimmen konnten, haben auf Pizzateig nichts verloren (In diesem Spezialfall können Hühner fliegen. Schwimmen hingegen ist nicht im "Schwimmt sogar in Milch"-Sinne zu verstehen.)
  • Man sollte nicht davon ausgehen, dass man Dinge auf einer Pizza mag, nur weil man sie sonst mag. Wenn dem so wäre, hätte ich ja schon mal eine Kartoffelchips-und-Schokopudding-Pizza gegessen.

Kommen wir also zur Idealpizza according to me, quasi nach einem alten Hausrezept: Man nehme die simpelste, einfachste, sparsam belegteste Salami-Pizza, die sich in handelsüblichen Gefrierfächern auftreiben lässt und belege sie dem eigenen Gusto entsprechend (und unter Beachtung obigen Regelwerkes!) nach. Selbstredend wählt man keine neumodische Gefüllter-Rand-Pizza, sowas ist was für Mädchen und Träger rosafarbener Polohemdchen. Gefüllter Rand ist dazu da, notorische Randnichtesser anzulocken. Den Rand nicht zu essen ist aber Frevel. Wo war ich? Ach ja, belegen.

Kochschinken, Pepperoni, whatever. Packt drauf, was Ihr mögt, aber spart Euch um Gottes Willen den Käse (Hier will doch niemand bestreiten, dass eine Pizza nie genug Käse haben kann?) bis zum Schluß auf. Wichtigste Käseregel in meinem Universum: Nie, nie, nie "normalen" (also: Gouda & Co.) mit Schafskäse kombinieren - es sei denn, man ist ernsthaft magersüchtig und/oder hat 4 Tage keine feste Nahrung zu sich genommen. In dem Fall beides, aber doppelte Portionen. Guten Hunger!

(Wieso ich überhaupt auf dieses Thema regiere? Die einzige ernsthafte Alternative zu diesem Regelwerk ist die "Diavolo" von Wagner. Und jetzt ratet mal, welche Sorte vorhin im auch Sonntags geöffneten Supermarkt meines geringsten Mißtrauens vergriffen war? Genau.)